Das Wort „Straße“ geht zurück auf althochdeutsch „straza“, das seinen Ursprung in lateinisch(via) strata („gepflasterter Weg, der Ortschaften verbindet“) hat.[1] Das Wort „Wasserstraße“ ist möglicherweise eher auf die Meerenge (englischstraits) zurückzuführen.
Je nachdem, auf oder in welcher Materie sich Straßen befinden, unterscheidet man:
In diesem Artikel werden ausschließlich die auf Landflächen befindlichen Straßen beschrieben.
Allgemeines
Der Begriff Straße bezieht sich insbesondere auf planmäßig mit Straßenbelag angelegte Verkehrsbauwerke.[2] Straßen dienen in erster Linie dem allgemeinen und freizügigen Straßenverkehr.[3] Sie bilden als Verkehrsträger einen bedeutsamen Teil der Verkehrsinfrastruktur, ein System von Straßen innerhalb einer Region oder eines Staates heißt Straßennetz. Die Straßen dienen als Verkehrsweg zur Fortbewegung von Fußgängern oder Fahrzeugen, so dass die Straßenverhältnisse den Verkehr mit Fußgängern oder Fahrzeugen auch tragen müssen.
Straßen sind über die verkehrliche Nutzung hinaus weit mehr. Straßen sind Teil des öffentlichen Raums, in dem Menschen leben. Auf Spielstraßen spielen Kinder, bei einem Straßenfest feiert die Nachbarschaft. Im Alltag wird ein großer Teil der Fläche zum Parken von Autos verwendet. Auch Bürgersteige sind Teil der Straße und damit häufig auch der Zugang zu Wohnhäusern. Der Raum unter den Fahrbahnen wird häufig für die Kanalisation genutzt, Wasser-, Strom- und Gasleitungen sowie Kabelinfrastruktur dort verlegt. Es sind Rettungswege für die Rettungsdienste und die Möglichkeit für die Müllabfuhr ihren Dienst zu tun. Straßen können, je nach Bauweise und Beschaffenheit der Oberfläche, zur Regenwasserableitung oder direkt zur Versickerung genutzt werden; auch ein Straßengraben oder Restgrünflächen im Straßenraum gehören zur Straße.
Straßen sind auch im übertragenen Sinn Lebensräume von Obdachlosen, die dann mehr oder weniger wortwörtlich „auf der Straße leben“.
Ausbauzustand
Je nach Ausbauzustand (mit oder ohne Straßenbelag) wird unterschieden zwischen Naturstraße („Piste“), Weg, Landesstraße oder Autobahn (Highway, Motorway). Naturstraßen sind typisch für die meisten Entwicklungs- und Schwellenländer und bestehen häufig aus dem Bodentyp der die Straße umgebenden Landschaft. Als Bodentypen kommen insbesondere Vertisol (englischblack cotton soil), Schotter, Schwarzerde, Braunerde oder Lateritböden vor. Sie sind nicht ganzjährig befahrbar (nicht regenfest oder winterfest). Wege haben eine gewalzte (oder plattgefahrene) Oberfläche, die aber auch saisonal unterschiedliche Eigenschaften aufweisen kann. Typisch für solche unbefestigten Pisten ist ihr Wellblechprofil (englischcorrugations). Wichtige Überlandstraßen sind weltweit häufig gepflastert oder asphaltiert, wodurch ihre Befahrbarkeit auch bei schwierigen Witterungsbedingungen verbessert wird. Straßen nähern sich überwiegend dem natürlichen Verlauf des Geländes an, sofern die entsprechend der vorgesehenen maximalen Fahrzeuggröße und -geschwindigkeit angemessenen Krümmungsradien der Straße einen oberflächennahen Verlauf zulassen.
Unter Straßen werden im Allgemeinen die dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen, Wege und Plätze verstanden. Im Besonderen gehören zu einer Straße:
der Straßenkörper:
Untergrund – der natürliche Fels oder Boden, auf dem der Straßenkörper aufgebaut ist;
Unterbau – künstlich hergestellter Dammkörper zwischen Untergrund und Oberbau, entfällt in Einschnitten;
die Straßenmeistereien, Gerätehöfe, Lagerplätze, Ablagerungs- und Entnahmestellen, Hilfsbetriebe und -Einrichtungen.
Rechtlich gesehen bildet der gesamte öffentliche Bereich die Straße. Zum Beispiel ist der Begriff „auf der Straße Rad fahren“ insofern irreführend, da dies auch den Gehweg einschließt. Fußgänger, Radfahrer und Kraftfahrzeuge bewegen sich als Verkehrsteilnehmer alle auf der Straße.
Verkehrlich getrennt werden:
der Kraftfahrzeugverkehr – er bewegt sich ausschließlich auf der Fahrbahn;
sonstiger Fahrzeugverkehr – auf Fahrbahn oder im Falle von Fahrrädern auf (benutzungspflichtigen) Radwegen;
Fußgänger – Auf dem Gehweg (wenn vorhanden), ansonsten auf der Fahrbahn.
Schreibweise
Auch nach der Rechtschreibreform von 2006 ist in Österreich und in Deutschland allein die Schreibung mit „ß“ korrekt: „Straße“. Vielerorts findet man die sowohl nach den aktuellen als auch den alten Regeln falsche Schreibweise „Strasse“. Dort ist bei Verwendung von Großbuchstaben „STRASSE“ korrekt. In der Schweiz und in Liechtenstein hingegen ist „Strasse“ regelgerecht und wird amtlich so bezeichnet.
Ein Straßenquerschnitt soll die Verkehrssicherheit garantieren, ohne dabei die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen, die Ziele von Umweltschutz und Städtebau müssen berücksichtigt werden, und die Wirtschaftlichkeit muss gewährleistet sein.
Je nach der benötigten Funktion setzt sich der Straßenquerschnitt aus den folgenden Elementen zusammen:
Fahrbahn – unterteilt in Fahrstreifen und Randstreifen,
Mit der Bezeichnung Wege werden die ausschließlich für den nicht motorisierten Verkehr ausgelegten Straßen bezeichnet. Eine Ausnahme bilden hier die so genannten ländlichen Wege. Diese sind auch für den motorisierten Verkehr der Land- und Forstwirtschaft ausgelegt.
Die Verkehrskapazität einer Straße ist maßgeblich von deren Ausbauzustand abhängig (Anzahl und Breite der Fahrstreifen, Linienführung). Ferner spielen auch Ortsdurchfahrten mit zahlreichen Einmündungen und Kreuzungen, Bahnübergänge und die Geländetopografie (Steigung/Gefälle) eine Rolle. Auch der Anteil des LKW-Verkehrs ist wichtig. Je höher dieser ausfällt, umso geringer ist die Zahl der Fahrzeuge, die die Straße insgesamt nutzen können, ohne dass der Verkehrsfluss stockt. In Deutschland definieren zwei Regelwerke die Baustandards für Straßen außerhalb von Ortschaften. Für Autobahnen sind dies die Richtlinien für die Anlage von Autobahnen und für Bundes-, Landes- und Kommunalstraßen die Richtlinien für die Anlage von Landstraßen. Sie definieren die Maximalkapazität einer zweistreifigen Straße mit rund 20.000 Fahrzeugen am Tag, wobei sich schon bei Verkehrsstärken über 10.000 Fahrzeugen am Tag die Verkehrsstockungen – etwa in Kreuzungsbereichen, bei langsamen LKW und fehlenden Überholmöglichkeiten oder an Bahnübergängen – häufen können und ein Ausbau, z. B. im 2+1-System oder durch den Umbau von Kreuzungen zu höhenfreien Ein-/Ausfahrten sinnvoll sein kann. Zwei Fahrstreifen pro Richtung, insgesamt vier Streifen, sind der Standard für Autobahnen und hoch frequentierte Bundesstraßenabschnitte mit Verkehrsdichten zwischen 20.000 und 60.000 Fahrzeugen am Tag. Drei Fahrstreifen pro Richtung (sechs Streifen insgesamt) sollen für Verkehrsstärken zwischen 60.000 und 100.000 Fahrzeugen täglich angewandt werden, was auf höher frequentierte Autobahnabschnitte zutrifft. Verkehrsstärken über 100.000 Fahrzeugen am Tag treten nur auf den wichtigsten Autobahnen in Ballungsgebieten auf und machen die Anlage zusätzlicher Richtungsfahrstreifen erforderlich.
Innerörtliche Straßen haben in Deutschland meist Namen (eine Ausnahme ist die Mannheimer Innenstadt), die an Kreuzungen oder Einmündungen durch Schilder angezeigt werden. In der Regel kommt in jedem Ort jeder Straßenname nur einmal vor, so dass die Straßen durch Nennung von Ort und Name eindeutig zu identifizieren sind. Durch Eingemeindungen können Straßennamen mehrfach vorkommen. In der Regel wird dann die kleinere der betroffenen Straßen umbenannt. Wurde dies, wie in Cottbus, unterlassen, existieren Straßennamen mehrfach. Eine genaue Identifikation ist dann normalerweise über den Stadtteilnamen oder die Postleitzahl möglich. Bei der Bildung von Groß-Berlin im Jahre 1920 wurden eine große Anzahl von Landgemeinden und Dörfern im Umkreis einbezogen, so gab es mehrere gleichlautende Straßennamen, die sich allerdings durch die (deshalb übliche und notwendige) Angabe der Verwaltungsbezirke oder Ortsteile unterscheiden ließen. Im Jahre 1938 erfolgte mit der Zentralisierung von Verwaltungsaufgaben eine größere Aktion zur Umbenennung, die jedoch nicht alle Doppelungen abdeckte. Zudem existiert eine große Anzahl von Straßen, die nur durch Nummerierung – zumeist nach Bebauungsplan – unterschieden werden, wiederum teilweise auch doppelt vergeben (Beispiel: Straße 101 Nr. 3a). Durch die nachfolgenden Kriegs- und Nachkriegsjahre wurden erst später und bezirksweise wieder doppelt vorhandene Straßennamen umbenannt, verbliebene Beispiele findet sich in den Ortsteillisten der Straßen und Plätze in Berlin. So werden auch noch in den 2000er Jahren bei anderweitiger Veranlassung Straßen umbenannt. Gewidmete nummerierte Straßen werden bei passender Veranlassung umbenannt. Mittlerweile findet bei Neubenennungen (insbesondere nach der Wiedervereinigung) eine Abstimmung zwischen den Berliner Bezirken und innerhalb der Bezirke statt. Als Beispiel kann die Auswahl von 42 neu zu benennenden Straßen in Berlin-Blankenburg genannt werden, wo die anlageneinheitliche Namensgebung nach Vogelarten zu Rücksichten auf Straßennamen in anderen Siedlungen und Ausweichnamen führte.
Außerortsstraßen und Fernstraßen tragen Nummern. In Deutschland werden normalerweise nur die Nummern der Bundesstraßen und Autobahnen dem Kraftfahrer signalisiert. Landesstraßen und Kreisstraßen sind ebenfalls mit Nummern gekennzeichnet. Erkennbar ist diese Nummer am Stationszeichen, das für den Verkehrsteilnehmer jedoch nicht weiter von Bedeutung ist.
Namenszusätze
Bei Namen für Ortsstraßen ist es notwendig, den Wortbestandsteil Straße zu setzen. Dabei ist allerdings je nach Eigenschaft die Nutzung anderer straßenbeschreibende Begriffe üblich. Für Siedlungsstraßen wird oft der Wortbestandsteil -weg genutzt, da hier vom Belag oder der Straßenbreite von Behörden oder Anliegern die Abgrenzung zur Stadtstraße gewünscht ist. Eine Zuordnung solcher Wortbestandsteile zu den Verkehrsbedingungen ist jedoch nicht üblich, beispielsweise kann ein „X-Pfad“ durchaus eine kraftfahrzeugfähige Straße sein.
Ein Beispiel sind die in den 1960er- und 1970er-Jahren neu angelegten Straßen in Berlin-Gropiusstadt. Hier wurden (mitunter aus historischen Gründen) verkehrsfähige Straßen der Klasse V (sonstige Straßen) des Berliner Straßenverzeichnisses mit Pfad, Zeile, Steig benannt, andererseits sind Allee oder Damm begrünte, aber schmale Straßen.
Die nachfolgende Übersicht zeigt eine Liste der Straßen- und Platzbezeichnungen im deutschsprachigen Raum von häufig vorkommenden nachgestellten Namenszusätze, die ohne oder mit Bindestrich – getrennt sowie zusammengeschrieben werden:
Die nachfolgende Übersicht zeigt eine Liste der im deutschsprachigen Raum häufig vorkommenden vorangestellten Namenszusätze bei Straßen- und Platzbezeichnungen:
Es hat im Laufe der Geschichte viele Gründe gegeben, Straßen zu bauen: Sie boten Zugang zu Nahrung und Unterkunft, dienten als Routen für jahreszeitliche Wanderungen, als Prozessionsstraße, für Wallfahrten oder für den Handel.
Die Straßen im heutigen Verständnis entwickelten sich aus Straßen des Altertums, den so genannten Altstraßen. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen führten zur Einführung von Fahrzeugen, was das Verkehrsaufkommen noch verstärkte. Im Zuge der gesellschaftlichen Differenzierung brauchte man Straßen auch für den Zugang zu Arbeit, Bildung und Unterhaltung. Jedoch waren militärische und staatspolitische Überlegungen häufigstes Motiv für den Straßenbau. Die ersten Militärfahrzeuge (Streitwagen) wurden um 2500 v. Chr. entwickelt. Von da an waren Straßen ein wichtiges Hilfsmittel bei Angriff und Verteidigung, und viele Herrscher verwendeten beträchtliche Mittel für ihren Bau und Unterhalt (siehe Maut).
Die bisher frühesten Zeugnisse eines geordneten, planvoll als Schachbrett angelegten Straßenbaus finden sich in der Bronzezeit zwischen 2600 und 1800 v. Chr. in der Harappa oder Indus-Kultur. In der ersten indischen Hochkultur, die über weite Handelsbeziehungen bis nach Vorderasien und zum Mittelmeer verfügte, gab es in den Städten wie Harappa oder Mohenjo-Daro bereits gepflasterte Straßen, die über eine Abwasser-Kanalisation verfügten.[4] Als älteste erhaltene befestigte Straße der Welt gilt die Steinbruchstraße am Qarunsee in Ägypten, die auf ca. 2600–2100 vuZ datiert wird.[5][6]
Im Assyrischen Reich (dem Gebiet um das Zweistromland) wurde eine Königsstraße (harran šarri) gebaut, an der in regelmäßigen Abständen Karawansereien oder Straßenstationen (kalliu) lagen.[7] Eine urartäische Straße von bis zu 5,4 m Breite mit Straßenstationen im Abstand von ca. 30 km wurde zwischen Elazığ und Bingöl nachgewiesen.
Die achämenidischeKönigsstraße, die von Dareios I. im 5. Jahrhundert v. Chr. angelegt wurde, führte von Susa über Persepolis und Pasargadae nach Sardes.[8] Der König ließ diese Straße zur schnellen Kommunikation innerhalb seines riesigen Reiches bauen. Ein Abschnitt der Königsstraße wurde bei Naqsch-e Rostam ausgegraben, er war ca. 5 m breit und gepflastert.[9]
Die prachtvolle Prozessionsstraße (Aj-ibur-shapu) zum Ischtar-Tor in Babylon wurde unter Nebukadnezar II. bis 562 v. Chr. erschaffen. In ihrer Anlage und Ausführung unterschied sie sich wesentlich gegenüber dem damals üblichen Straßenbau. Die Pflasterung der Straße bestand aus reliefartig-glasierten Steinen, die schon zu dieser Zeit auf einem Bett aus Asphalt verlegt worden sind. Das Ischtar-Tor war Teil der Mauern von Babylon, die bis zu ihrer Zerstörung zu den sieben Weltwundern der Antike gehörten.
Ein großes Straßennetz bildeten die Römerstraßen (siehe Liste der Römerstraßen), von denen die Via Appia (312 v. Chr.) die älteste ist. Als Nachbarn der Römer bauten die Etrusker bereits vor diesen bis zu 15 m breite gepflasterte Straßen – mit Fußgängerstreifen – in ihren Städten, wie in dem gut erforschten Marzabotto in den Apenninen. Unter den Straßen befand sich eine Wasserleitung. Das schachbrettartig angelegte Straßennetz der Stadt diente später in der Renaissance als Vorbild italienischer Architekten.[10]
Wie in anderen Hochkulturen zuvor, gab es in den griechischen und römischen Städten Stadtstraßen, um die einzelnen Insulae zu erschließen. Die Römer bauten Straßen vorwiegend für militärische Zwecke, um Truppen möglichst schnell an die Grenzen des Römischen Reiches verlegen zu können (siehe Römerstraße).
Der britische Ingenieur John McAdam hatte sich lange mit dem Straßenbau beschäftigt. Im Jahr 1815 ließ er bei Bristol die erste geschotterte Landstraße bauen. Das Straßenbett lag höher als die umgebenden Felder, damit das Regenwasser abfließen konnte, es hatte einen Unterbau aus grobem Schotter, darüber eine Lage aus kleineren Steinen und war mit Schlacke befestigt. Diese Konstruktion bewährte sich dermaßen gut, dass sie sich schnell in anderen Ländern verbreitete. Von dem Namen McAdam leitete sich das noch lange gebräuchliche Wort „Makadam“ für diese Art Straßenbau ab.
In Mitteleuropa wurden die Altstraßen erst ab etwa 1850 von den Chausseen abgelöst, die dann, als Guglielminetti 1902 eine alte Schotterstraße nahe Monte Carlo mit einem Teerbelag überzog,[11] zu den Straßen wurden, wie man sie kennt. Speziell in jüngerer Zeit wurden „neue“ Straßen erfunden, um sie touristisch besser vermarkten zu können. Es sind die Ferienstraßen, die teilweise Bezüge zu den Altstraßen haben.
Diese transkontinentalen Straßen gehören zu den längsten Straßen der Welt. Nicht alle besitzen die angegebene Bezeichnung als einheitlichen Straßennamen, sondern lediglich der National Highway 1, Trans-Canada Highway, U.S. Highway 20, Interstate 90, Stuart Highway und Alaska Highway. Nicht in der Tabelle erwähnt ist der Transsibirien-Highway in Russland (9.947 km) zwischen St. Petersburg und Wladiwostok, denn es handelt sich um die nicht-offizielle Bezeichnung mehrerer russischer Fernstraßen (M10, M5, R254, R255, R258, R297 und A370).
Straßen tragen zur Landschaftszerschneidung bei und können daher mittelbar zur Gefährdung der Artenvielfalt bis hin zum Artensterben beitragen, wobei die Korrelation zwischen Straßenbreite und Größe oder Verhalten des Tieres zu beachten ist. So trennen Autobahnen für kriechende Insekten oder Wildtiere die Räume, während fliegende Tierarten eher dem Verkehr zum Opfer fallen. Aber auch viele an Land lebende Tiere fallen dem Verkehr zum Opfer, wie Hasen, Kaninchen, Eichhörnchen, Igel, Katzen, Hunde.
Jährlich sterben weltweit 1,3 Millionen Menschen im Straßenverkehr und Schätzungen zufolge werden 20 bis 50 Millionen verletzt.[21]
Extremwerte
Als erstes – bisher nachgewiesenes – gepflastertes und mit Kanalisation versehenes Straßennetz der Welt gilt das von der Siedlung Harappa der Indus-Kultur im heutigen Pakistan.
Die Yungas-Straße in Bolivien gilt als gefährlichste Straße der Welt.[23]
Kunstwerke
Mit seinem RomanUnterwegs (englischer Originaltitel: On the Road) setzte der US-amerikanische Schriftsteller Jack Kerouac der Straße ein literarisches Denkmal.
Maxwell G. Lay: Die Geschichte der Straße. Vom Trampelpfad zur Autobahn. Campus Verlag, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-593-35132-3.
Eberhard Knoll (Hrsg.): Der Elsner 2006. Handbuch für Straßen- und Verkehrswesen. Elsner, Darmstadt 2006, ISBN 3-87199-168-6 (jährlich erscheinendes Standardwerk zu Straßenbau und Straßenverwaltung).
Karin Sagner (Hrsg.): Die Eroberung der Straße. Von Monet bis Grosz. Ausstellung Schirn-Kunsthalle Frankfurt 2006. Hirmer, München 2006, ISBN 3-7774-3175-3 (über Stadt- und Straßenbilder in der Malerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts).
↑Veli Sevin: The oldest highway: between the regions of Van and Elazig in eastern Anatolia. Antiquity 62, 1988, S. 551.
↑Veli Sevin: The oldest highway: between the regions of Van and Elazig in eastern Anatolia. Antiquity 62, 1988, S. 547.
↑Wolfram Kleiss: Ein Abschnitt der achämenidischen Königs-Straße von Pasargadae und Persepolis nach Susa bei Naqsch-e Rostam. Archäologische Mitteilungen aus dem Iran 14, 1981, S. 45–53.
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