Diodontus

Diodontus

Diodontus minutus

Systematik
Teilordnung: Stechimmen (Aculeata)
Überfamilie: Apoidea
ohne Rang: Grabwespen (Spheciformes)
Familie: Crabronidae
Unterfamilie: Pemphredoninae
Gattung: Diodontus
Wissenschaftlicher Name
Diodontus
Curtis, 1834

Diodontus ist eine Gattung der Grabwespen (Spheciformes) aus der Familie Crabronidae. Es sind weltweit 76 Arten bekannt, von denen rund die Hälfte in der Paläarktis verbreitet sind.[1] In Europa sind 14 Arten verbreitet,[2] sechs kommen auch in Mitteleuropa vor.[1]

Merkmale

Die verhältnismäßig kleinen Grabwespen sind schwarz und ähneln denen der Gattung Passaloecus. Anders als diese haben sie jedoch zwei Mandibelzähne und ein ausgerandetes Labrum. Die Pleuren des Mesonotums sind je nach Art deutlich oder schwach netzartig strukturiert. Die Schienen (Tibien) der Hinterbeine tragen an der Außenseite kurze Dornen. Wie auch bei der Gattung Pemphredon haben die Weibchen eine gut entwickelte Pygidialplatte, die jedoch bei der Gattung Diodontus nicht eng, sondern breit und dreieckig geformt ist.[1]

Lebensweise

Die Weibchen legen ihre Nester im sandigen oder lehmigem Erdboden auf horizontalen, wie vertikalen Flächen an. Die Zellen werden mit Röhrenblattläusen (Aphididae) verproviantiert, die im Flug mit den Mandibeln gepackt werden. Während der Jagd verschließt das Weibchen das Nest nicht; wird die Beute in das Nest getragen, wird es jedoch von innen verschlossen.[1]

Parasiten der Gattung Diodontus gibt es unter den Goldwespen, beispielsweise parasitiert in Nordamerika Omalus cressoni in den Nestern von Diodontus occidentalis und Omalus intermedius in denen von Diodontus virginianus. Weitere Parasitoiden von Diodontus occidentalis sind die Ameisenwespen Morsyma ashmeadii und Smicromutilla powelli.[3]

Taxonomie

Durch eine Verwechslung der Typusexemplare wurden bis 1968 in den USA die Diodontus-Arten zur Gattung Xylocelia gestellt. Nach einer Entscheidung der ICZN wurde Diodontus tristis als Typusexemplar für die Gattung designiert.

Arten (Europa)

Belege

Literatur

  • Manfred Blösch: Die Grabwespen Deutschlands: Lebensweise, Verhalten, Verbreitung. 1. Auflage. Goecke & Evers, 2000, ISBN 3-931374-26-2.

Einzelnachweise

  1. a b c d Manfred Blösch: Die Grabwespen Deutschlands: Lebensweise, Verhalten, Verbreitung. 1. Auflage. Goecke & Evers, 2000, ISBN 3-931374-26-2, S. 162 f.
  2. Diodontus. Fauna Europaea, abgerufen am 23. Juli 2010.
  3. Richard Mitchell Bohart und Arnold S. Menke: Sphecid wasps of the world: a generic revision. University of California Press, 1976, S. 178 ISBN 978-0-52002-318-5
Commons: Diodontus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.