Alcomon
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Alcomon | ||||||||||||
| Yeo & Ng, 2007 |
Alcomon ist eine Gattung der Süßwasserkrabben mit vier rezenten Arten.[1] Sie sind in Nordostindien verbreitet. Der Gattungsname ist dem Karzinologen Alfred William Alcock gewidmet.[2]
Merkmale
Der Carapax ist deutlich breiter als lang, glatt und relativ flach. Die epigastrischen Kämme sind glatt bis leicht aufgeraut. Die postorbitalen Leisten sind abgerundet und glatt oder leicht angeraut und reichen nicht bis zum Epibranchialzahn. Stirn und Augenhöhlen sind relativ breit, der äußere Augenhöhlenwinkel niedrig. Die Antennulengruben sind etwa rechteckig. Der Epibranchialzahn ist gering entwickelt und nur als Kerbe im vorderen Seitenrand angedeutet. Der vordere Seitenrand ist nicht unterbrochen, kammartig und deutlich konvex. Die hinteren Seitenränder konvergieren nach hinten etwas. Die Kiemenregion ist schwach runzelig. Der Hinterrand des Epistoms ist mit einem mittigen Zahn bewehrt, der äußere Teil ist konvex und abwärts geneigt. Das Ischium des dritten Maxillipeden ist breit rechteckig, die mittige Längsrinne fehlt oder ist nur ganz schwach angedeutet. Der Exopodit ist lang und überragt die körperferne Kante des Ischiums, die Geißel ist gut entwickelt und so lang wie der Merus breit.[2]
Der Carpus der Scherenbeine ist nahe dem Ende mit einem niedrigen breiten Dorn bewehrt. Die Schreitbeine sind relativ kräftig, ihre kräftigen Finger sind spärlich mit Borsten besetzt. Die Naht zwischen den thorakalen Sterniten 2 und 3 ist vollständig und deutlich. Der achte Sternit ist durch eine Längslinie unvollständig geteilt, vorn sind die Teile durch einen schmalen Querkamm verbunden. Die Sternoabdominalhöhle der Männchen reicht bis zu einer gedachten Linie durch die Vorderkante der Basis beider Scherenbeine. Der Hinterleib der Männchen ist dreieckig, das Telson hat nahezu gerade Seitenränder. Das Endglied des ersten Gonopodiums ist schlank, etwa zylindrisch und hat eine schmaler werdende Spitze ohne rückenseitige Falte. Die Rinne für das zweite Gonopodium ist randständig. Das subterminale Glied ist ebenfalls schlank. Das Endsegment des zweiten Gonopodiums ist länger als das halbe Basalglied.[2]
Systematik
Zur Gattung gehören folgende rezente Arten:[1]
- Alcomon lophocarpus (Kemp, 1913)
- Alcomon rotungense Mitra & Khamo, 2024
- Alcomon siangense Mitra & Khamo, 2024
- Alcomon superciliosum (Kemp, 1913)
Einzelnachweise
- ↑ a b Alcomon Yeo & Ng, 2007. In: World Register of Marine Species. Abgerufen am 25. Juni 2026 (englisch).
- ↑ a b c Darren C. J. Yeo, Peter K. L. Ng: On the genus “Potamon” and allies in Indochina (Crustacea: Decapoda: Brachyura: Potamidae). In: Raffles Bulletin of Zoology. Suppl 6, 2007, S. 273–308 (englisch).
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