Hundshai
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Hundshai (Galeorhinus galeus) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Galeorhinus | ||||||||||||
| Blainville, 1816 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Galeorhinus galeus | ||||||||||||
| (Linnaeus, 1758) |
Der Hundshai (Galeorhinus galeus) ist ein Hai aus der Familie der Glatthaie.
Merkmale
Die äußeren Merkmale des Hais sind eine lange, spitze Schnauze, ein großes Maul und kleine, klingenartige Zähne. Die zweite Rückenflosse ist in etwa gleich groß wie die Afterflosse, der obere Schwanzflossenanteil ist deutlich größer als der Rest der Flosse. Der Hai weist auf der Oberseite eine graue sowie auf der Unterseite eine weiße Färbung auf. Jungtiere besitzen zusätzlich noch kleine schwarze Bereiche an den Flossen. Die Gesamtlänge bei ausgewachsenen Tieren beträgt etwa zwei Meter.
Lebensraum und Verhalten

Sein Verbreitungsgebiet liegt in den subtropischen Meeresregionen der ganzen Welt; er ist von der Oberfläche bis in Tiefen von 550 Metern anzutreffen. Der gewöhnliche Lebensraum des Hundshaies befindet sich an Kontinentalabhängen und dem Schelfbereich, jedoch ist er auch bis in Küstennähe zu finden. In manchen Fällen lebt das Tier pelagisch und kann im freien Ozean gefunden werden, meist in der Nähe von Futtergründen wie etwa Thunfisch-Wanderstrecken.
Der Hundshai zeigt Gruppenverhalten und hält sich gerne in Schulen mit Artgenossen auf. Diese Schulen weisen neben einer starken Migrationsbereitschaft – etwa wurden neuseeländische, markierte Exemplare in Australien wiedergefunden – auch eine schwache Aufteilung nach Größe und Geschlecht der Individuen auf.
Die bevorzugte Nahrung des Hundshaies besteht aus Fisch (benthal oder pelagial lebende Arten), Krebstieren, Kopffüßern, Würmern und Stachelhäutern. Die Fortpflanzung erfolgt durch Ovoviviparie.
Hundshai und Mensch
Der Hai ist für den Menschen nicht gefährlich. Der Verzehr des Fleisches ist für den Menschen aufgrund der hohen Schadstoff- und Schwermetallbelastung nicht empfehlenswert.
Die Art wird auf der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2020 als critically endangered eingestuft.[1]
Literatur
Weblinks
- Hundshai auf Fishbase.org (englisch)
- Galeorhinus galeus im Fischartenatlas der Deutschen Ichthyologischen Gesellschaft e.V. (Verbreitungsdaten der deutschen Meeresgebiete und der Trilateralen Wattenmeerkooperation (NL, D, DK), weitere Informationen)
- Galeorhinus galeus in Bibliography Database of living/fossil sharks, rays and chimaeras (Chondrichthyes: Elasmobranchii, Holocephali) (Artbeschreibung, Typen, Referenzen, Links, Bilder und Parasiten)
- Fact Sheet: Hundshai
- Researchers Unlock Mysteries of Soupfin Shark Migration and Reproduction , auf: SciTechDaily vom 2. März 2021. Quelle: UC San Diego
Einzelnachweise
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