Dunderlandsbanen

Storforshei–Gullsmedvik
Streckenlänge:23.7 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Strecke
Nordlandsbanen von Dunderland (ab 1945)
Betriebs-/Güterbahnhof Streckenanfang (im Tunnel)StreckeLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
Grube Rana Tunnelverladeanlage
TunnelendeStreckeLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
66,41° N, 14,71° O
Brücke über WasserlaufStreckeLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
Ranelva (Brücke seit 1983, 260 m) 66,41° N, 14,71° O
Dienststation / Betriebs- oder GüterbahnhofStreckeLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
Brannflata malmstasjon 66,4° N, 14,71° O 122 moh.
Streckeehemaliger BahnhofLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
535,49 Ørtfjell (1945-1959)
Strecke nach linksAbzweig geradeaus und von rechtsLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
534,63 Abzw. Ørtfjell (1983) 66,4° N, 14,7° O
Tunnel
Stupforsen (400 m) 66,39° N, 14,65° O
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
527,35 Grønfjelldal (1942–29. Sept. 1974, 2020) 66,38° N, 14,63° O 69 moh.
Brücke über Wasserlauf
Grønfjellåga 66,37° N, 14,59° O
Tunnel
Storforsen (350 m) 66,4° N, 14,51° O
Grenze
(Beginn Dunderlandsbanen)
Betriebs-/Güterbahnhof Streckenanfang (Strecke außer Betrieb) (im Tunnel)StreckeLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
Grube Storforshei Tunnelverladeanlage
Tunnelende (Strecke außer Betrieb)StreckeLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
66,4° N, 14,51° O
Brücke über Wasserlauf (Strecke außer Betrieb)StreckeLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
Ranelva 66,4° N, 14,51° O
Strecke nach links (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und ehemals von rechtsLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
Abzw. Storforshei
ehemaliger Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
522,88 Storforshei (1942) 66,4° N, 14,51° O 64 moh.
Tunnel
Småneslitunnel (198 m) 66,4° N, 14,45° O
Tunnel
Gomeatunnel (156 m) 66,4° N, 14,44° O
Tunnel
Illhulliatunnel (1700 m) 66,39° N, 14,4° O
Bahnhof
512,65 Skonseng (1942) 66,36° N, 14,35° O 48 moh.
Strecke von links (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und ehemals nach rechtsLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
Strecke (außer Betrieb)TunnelLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
Kalvhaugentunnel (125 m) 66,35° N, 14,35° O
Strecke (außer Betrieb)TunnelLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
Reinfossentunnel (616 m) 66,34° N, 14,34° O
Strecke (außer Betrieb)TunnelLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
Trolldalentunnel (174 m) 66,34° N, 14,33° O
Strecke nach links (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und ehemals von rechtsLua-Fehler in Modul:Vorlage:BS/Alt-Text, Zeile 114: attempt to perform arithmetic on local 'split1' (a nil value)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
506,51 Mjølalia (1942) 66,34° N, 14,31° O 23 moh.
Brücke über Wasserlauf
Tverråga (ca. 60 m) 66,32° N, 14,18° O
Grenze
Tverrånes (Ende Dunderlandsbanen)
Abzweig geradeaus und nach links
Nordlandsbanen nach Mo i Rana (ab 1942)
Betriebs-/Güterbahnhof Streckenende
500,85 Gullsmedvik (1942) 66,33° N, 14,14° O

Dunderlandsbanen ist aus historischer Sicht die 22 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Gullsmedvik in Mo i Rana und Storforshei in Rana, Norwegen. Seit 1942 ist die Strecke Teil der Nordlandsbane.

Hintergrund

Die Strecke wurde von der Dunderland Iron Ore Company gebaut, um das von Nils Persson entdeckte Eisenerz aus ihrer Mine am Storforshei zum Hafen Gullsmedvik zu bringen und an die Edison Ore–Milling Company zu verkaufen. Baubeginn der Strecke war 1902, zwei Jahre später war der Bau abgeschlossen. Die Betriebsaufnahme erfolgte jedoch erst 1906. In der Mine gab es viele betriebliche Schwierigkeiten und mehrfach wurde die Produktion jahrelang eingestellt.

Mit der deutschen Besetzung Norwegens 1940 begannen Wehrmacht und Organisation Todt mit dem Bau der Nordlandbahn. Dazu wurde Dunderlandsbanen aufgerüstet und am 15. Mai 1942 an die Hauptstrecke angeschlossen. Nach dem Krieg führten die Norges Statsbaner umfangreiche Linienverbesserungen an der Strecke durch, um modernen Standards gerecht zu werden.

Streckenführung

Dunderlandsbanen war eine eingleisige, normalspurige Strecke zwischen Gullsmedvik und Storforshei.[1] Sie begann am Hafen bei Gullsmedvik in Mo i Rana und führte durch das Dunderlandsdal, bis sie das Bergwerk Rana bei Storforshei erreichte. Dabei folgte sie dem Südufer des Ranelva. Nach ihrer Integration in die Nordlandbahn wurden die Abschnitte nach Gullsmedvik und Storfoshei Nebenbahnen.[2]

Die Strecke begann bei Gullsmedvik, 500,85 Kilometer vom Hauptbahnhof in Oslo entfernt. Sie überquerte den Fluss Tverråga nach 740 Metern sowie den Bach Plura. Nach dem Umbau der Strecke durch die NSB führt der Streckenverlauf durch mehrere Tunnel. Dem 174 Meter langen Trolldalentunnel folgen der 616 Meter lange Reinfossentunnel sowie der 125 Meter lange Kalvhaugentunnel.[3] Bei Kilometer 515,65 erreicht die Strecke den 1.760 Meter langen Illhulliatunnel, dem der 156 Meter lange Gomeatunnel und der 198 Meter lange Småneslitunnel vor dem Erreichen der Erzgrube bei Storforshei folgen.[4]

Geschichte

Der Erzabbau in Rana begann 1799 bei Ormlia.[5] Ole Tobias Olsen entdeckte 1879 Eisenerz auf seinem Bauernhof in Nord-Dunderland, für das er einen Bergbau-Anspruch registrieren ließ.[6] Seit 1872 arbeitete Olsen bereits an den Plänen für Nordlandsbanen nördlich von Trondheim.[7] 1891 beantragte er bei der Regierung, seine Mine als eine „Quelle des nationalen Reichtums“ einzustufen und ferner, dass die Bahnstrecke über Dunderlandsdalen gebaut werden solle, um das Erz in den Hafen von Mo zu bringen. Er erhielt einen Zuschuss zur Durchführung von technischen Untersuchungen für diese Eisenbahnstrecke.[6]

Ein schwedischer Investor übernahm die Initiative, um die Strecke bis Dunderlandsdalen als private Eisenbahn zu bauen. Olsen war dagegen und wollte stattdessen eine Staatsbahn. Als Mitglied der Regionalregierung von Nordland sammelte er Stimmen für die Aufforderung an das Parlament, eine staatliche, 47 Kilometer lange Bahnstrecke von Mo durch Dunderlandsdalen zu errichten. Die Regionalregierung fragte alternativ eine Privatbahn an, bei der der Staat uneingeschränkte Rechte hätte. Diese Strecke sollte in der Weise gebaut werden, dass sie ein Teil der Nordlandsbane werden sollte, wenn diese Rana erreichen würde.[6]

Im Hinblick auf die geplanten Rechte bei der privaten Alternative befürwortete Olsen 1896, die Bahn zu bauen. Der Antrag wurde vom Gemeinderat unterstützt, unter der Bedingung, dass die Strecke mit norwegischem Kapital, unter norwegischer Bauleitung und von norwegischen Arbeiter gebaut werden würde. Die Regionalregierung empfahl diese Variante, obwohl sie gefordert hatte, dass die Strecke als Staatsbahn betrieben werden sollte. Allerdings wurde eine Konzession durch den Staat abgelehnt.[6]

Während der 1880er Jahre fanden der schwedische Industrielle Nils Persson und sein Ingenieur Alfred Hasselbom große Erzvorkommen in Dunderlandsdal. Persson sicherte sich die Bergbaurechte und kaufte Land, um eine Eisenbahn und eine Verladeanlage am Hafen bei Gullsmedvik zu bauen. Er verkaufte Land und Rechte für 199.000 £ an die Edison Ore–Milling Company, die 1902 die Tochtergesellschaft Dunderland Iron Ore Company (DIOC) gründete, um Minen und Anlagen zu bauen und zu betreiben.[8]

Basierend auf Bergbaurecht errichtete DIOC eine Bahnstrecke, um die Mine mit den Hafenanlagen verbinden.[9] Baubeginn war 1902. Die größte Herausforderung bestand darin, ein Schneidwerkzeug herzustellen, mit dem ein 40 Meter langer Tunnel gebaut werden konnte. Zweitausend Menschen waren am Bau beteiligt. Der Streckenbau wurde 1904 abgeschlossen. Dadurch konnten bereits Lieferungen aus der Mine beginnen.[8] Die offizielle Übergabe durch die Baufirma erfolgte am 1. November 1904.[10] Der planmäßige Betrieb begann erst 1906.[8]

Allerdings war das verwendete Trennverfahren nicht effizient. Bis 1908 konnten nur 87.500 Tonnen exportiert werden, im Vergleich zu den Planungen von 750.000 Tonnen. DIOC schloss daher den Betrieb einschließlich der Eisenbahn. Das Unternehmen wurde im Jahr 1913 refinanziert, um mit der Produktion fortzufahren. Aber die Inbetriebnahme der neuen Trenntechnik wurde durch den Ersten Weltkrieg verzögert. 1919 herrschte Mangel an Kohle und die Rezession von 1920 bis 1922 führte erneut zu einer Verzögerung, so dass die Produktion erst danach wieder aufgenommen wurde. Ein erneuter Stopp erfolgte 1931 bis zur Wiederaufnahme 1937. Britische Investoren kauften DIOC 1938, aber wegen des hohen Anteils von Phosphor im Erz hatten nur deutsche Gießereien Interesse am Kauf des Erzes. Nach der Kriegserklärung Großbritanniens an Deutschland am 3. September 1939 wurde die Produktion erneut eingestellt.[11]

Integration in das NSB-Streckennetz

Mit der Besetzung Norwegens im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau der Nordlandsbane, die bis dahin Mosjøen erreicht hatte, der Wehrmacht zugeordnet. Diese beauftragte die Organisation Todt mit der weiteren Ausführung, die an deutsche und österreichische Baufirmen vergeben wurde. Diese setzten weitgehend Kriegsgefangene als Arbeitskräfte ein.[9] Nordlandsbanen wurde zwischen Mosjøen und Mo i Rana am 28. Februar 1942 eröffnet.[12] Ursprünglich war geplant, dass die Strecke in Storforshei enden solle. Im Januar 1942 wurde entschieden, dass die Strecke mit der Polarbahn weiter nach Norden fortgesetzt werden solle.[13]

Dunderlandsbanen war für den NSB-Standard unterdimensioniert, so dass die gesamte Strecke überarbeitet werden musste. Vordringlichstes Projekt war der Ersatz der Holzbrücken entweder durch Stahlbrücken oder Dämme. Diese Abschnitte lagen bei Tverrånes, Avakåsa, Plura, Illhullia und Gomea.[14] Da die Strecke sehr anfällig für Erdrutsche war, waren die NSB gezwungen, Teile der Strecke in Tunnel zu verlegen. Ursprünglich gab es 45 Kurven mit einem Radius von unter 300 Metern, die ausgebaut wurden.[15]

NSB begann die Sanierung der Dunderlandsbane am 15. Mai 1942.[10] Die Abschnitte von Guldsmedvik nach Tverånes und von Bjørnhei nach Storforshei wurden nicht in die Nordlandsbane integriert. Am 12. April 1943 wurde der Verkehr zwischen Mo i Rana und Nevernes, bestehend aus dem drei Kilometer langen Abschnitt von Mo bis Tverånes, der Dunderlandsbane von Tverånes nach Bjørnhei und dem 4,4 Kilometer langen Abschnitt von Bjørnhei nach Nevernes eröffnet. Zu der Zeit hatte die Strecke eine zulässige Achslast von zwölf Tonnen und eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h zwischen Mo und Bjørnhei und 20 km/h nach Nevernes.[16]

Dunderlandsbanen wurde vom Staat für 2,5 Millionen Norwegische Kronen im Jahr 1947 gekauft. Die Ausführung der Bauarbeiten auf der Strecke war von schlechter Qualität, was zu niedrigen Zuggeschwindigkeiten führte. NSB war daher gezwungen, große Teile der von den Deutschen durchgeführten Arbeiten nach dem Krieg zu wiederholen. Bis 1959 hatte NSB dafür 45,7 Millionen Kronen verwendet, um den Abschnitt von Mo bis Storforshei zu modernisieren.[14]

Aktueller Erzverkehr

1983 wurde die unterirdische Rana-Grube erschlossen. Seither verkehren von dort Erzzüge zum Hafen nach Gullsmedvik.[17]

Siehe auch

Literatur

  • Thor Bjerke: Banedata '94. Hrsg.: Norsk Jernbaneklubb. Oslo 1994, ISBN 82-90286-15-5 (norwegisch).
  • Arvid Elligsve: Nordlandsbanens krigshistorie. Hrsg.: Norwegian State Railways. Oslo 1995 (norwegisch).
  • Reidar Ryssdal: Fra Hans Nielsen Hauge til Norges største industripark: historien om Norsk jernverk. Hrsg.: Mo industripark. Mo i Rana 1996, urn:nbn:no-nb_digibok_2008040100072 (norwegisch, Digitalisat nur für Internetnutzer mit IP aus Norwegen).
  • Erling Svanberg: Langs vei og lei i Nordland: samferdsel i Nordland gjennom 3000 år. Hrsg.: Nordland County Municipality. 1990, ISBN 82-7416-021-5, urn:nbn:no-nb_digibok_2010110308003 (norwegisch, Digitalisat nur für Internetnutzer mit IP aus Norwegen).
  • Roy Owen: Norwegian Railways – from Stephenson to high-speed. Balholm Press, Hitchin 1996, ISBN 0-9528069-0-8 (englisch).

Einzelnachweise

  1. Bjerke: 92
  2. Bjerke: 101
  3. Bjerke: 100
  4. Bjerke: 102
  5. Ryssdal: 3
  6. a b c d Svanberg: 136
  7. Svanberg: 131
  8. a b c Ryssdal: 4
  9. a b Svanberg: 359
  10. a b Bjerke: 93
  11. Ryssdal: 5
  12. Ellingsve: 28
  13. Ellingsve: 32
  14. a b Ellingsve: 37
  15. Bjerke: 104
  16. Ellingsve: 39
  17. Njål Svingheim: Dunderlandsbanen 100 år. 1. November 2004. In: jernbaneverket.no. 27. Oktober 2004, abgerufen am 21. November 2013 (norwegisch).

Read other articles:

Artikel ini tidak memiliki referensi atau sumber tepercaya sehingga isinya tidak bisa dipastikan. Tolong bantu perbaiki artikel ini dengan menambahkan referensi yang layak. Tulisan tanpa sumber dapat dipertanyakan dan dihapus sewaktu-waktu.Cari sumber: Balques Manisang – berita · surat kabar · buku · cendekiawan · JSTOR Balques ManisangLahirBalques Manisang11 November 1985 (umur 38)Manado, Sulawesi UtaraPekerjaanpembaca berita, presenter, moderato...

 

عبد الرحمن يغمور معلومات شخصية اسم الولادة عبد الرحمن محمود يغمور الميلاد 1 سبتمبر 1936  جدة  تاريخ الوفاة 9 فبراير 2021 (84 سنة) [1]  مواطنة السعودية  الحياة العملية شهادة جامعية ماجستير  المهنة إذاعي  اللغة الأم العربية  اللغات العربية،  والإنجليزية  س...

 

Bagian dari seri artikel mengenaiSejarah Malaysia Prasejarah Malaysia Prasejarah Malaysia sebelum abad ke-6 Kerajaan Awal Gangga Negara abad ke-2–11 Langkasuka abad ke-2–14 Chi Tu abad ke-2–6 Pan Pan abad ke-3–5 Kedah Tua abad ke-5–9 Pahang Tua abad ke-5–15 Melayu abad ke-6 Srivijaya 650–1288 Majapahit 1293–1500 Kebangkitan Negara-Negara Muslim Kesultanan Kedah 1136–sekarang Kesultanan Samudera Pasai 1267–1521 Kesultanan Brunei 1368–sekarang Kesultanan Malaka 1402–1511...

Таїландська операція Карта японського вторгнення в Таїланд 8 грудня 1941 рокуКарта японського вторгнення в Таїланд 8 грудня 1941 року Дата: 8 грудня 1941 Місце: Таїланд Результат: Перемир'я, таїландський союз з Японією, Таїланд оголошує війну силам союзників. Сторони Таїланд Яп...

 

Voce principale: Associazione Calcio Fanfulla 1874. Associazione Sportiva FanfullaStagione 1922-1923Sport calcio Squadra Fanfulla Allenatore Maresciallo Filippo Cattaneo Presidente Francesco Miglio Seconda Divisione4º nel girone C. Miglior marcatoreCampionato: Crosignani e Zamproni (3) StadioStadio Dossenina 1921-1922 1923-1924 Si invita a seguire il modello di voce Questa pagina raccoglie le informazioni riguardanti l'Associazione Sportiva Fanfulla nelle competizioni ufficiali della s...

 

Region in Colombia Amazon regionEcologyRealmNeotropicBiomeRainforest, WetlandsGeographyCountry ColombiaCoordinates1°N 72°W / 1°N 72°W / 1; -72RiversCaquetá, Putumayo, AmazonClimate typeTropical The Amazon Region of Colombia is part of the Amazon rainforest. Amazonía region in southern Colombia comprises the departments of Amazonas, Caquetá, Guainía, Guaviare, Putumayo and Vaupés, and covers an area of 483,000 km2, 35% of Colombia's total territory. T...

Flag carrier of Ireland Aer Lingus IATA ICAO Callsign EI EIN SHAMROCK Founded15 April 1936; 88 years ago (1936-04-15)Commenced operations28 May 1936; 87 years ago (1936-05-28)HubsDublin AirportFocus citiesCork Airport[1]Frequent-flyer programAerClubAvios[2]SubsidiariesAer Lingus RegionalAer Lingus UKFleet size54Destinations93Parent companyInternational Airlines GroupHeadquartersCloghran, County Dublin, IrelandKey peopleLynne Embleton (CEO)Re...

 

Interaction of biology and evolution This article is about the biological concept. For the sociological concept, see Ecological-evolutionary theory. For the academic journal, see Evolutionary Ecology (journal). A phylogenetic tree of living things Evolutionary ecology lies at the intersection of ecology and evolutionary biology. It approaches the study of ecology in a way that explicitly considers the evolutionary histories of species and the interactions between them. Conversely, it can be s...

 

Pour les articles homonymes, voir Quatre-Mai. Éphémérides Mai 1er 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31         4 avril 4 juin Chronologies thématiques Croisades Ferroviaires Sports Disney Anarchisme Catholicisme Abréviations / Voir aussi (° 1852) = né en 1852 († 1885) = mort en 1885 a.s. = calendrier julien n.s. = calendrier grégorien Calendrier Calendrier perpétuel Liste de calendriers Naissances du jour modifier Le...

American cartoonist (1917–1989) Dik BrowneBornRichard Arthur Allan Browne(1917-08-11)August 11, 1917New York City, New York, U.S.DiedJune 4, 1989(1989-06-04) (aged 71)Sarasota, Florida, U.S.EducationCooper Union (attended)OccupationCartoonistNotable workHägar the HorribleChildren3, including Chance and Chris Richard Arthur Allan Browne (August 11, 1917 – June 4, 1989) was an American cartoonist, best known for writing and drawing Hägar the Horrible and Hi and Lois.[1] Early...

 

Pour les articles homonymes, voir Deux-Mai. Éphémérides Mai 1er 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31         2 avril 2 juin Chronologies thématiques Croisades Ferroviaires Sports Disney Anarchisme Catholicisme Abréviations / Voir aussi (° 1852) = né en 1852 († 1885) = mort en 1885 a.s. = calendrier julien n.s. = calendrier grégorien Calendrier Calendrier perpétuel Liste de calendriers Naissances du jour modifier Le 2...

 

NaskahPapirus 118Tanda P {\displaystyle {\mathfrak {P}}} 118TeksSurat Roma 15:26-27,32-33; 16:1,4-7,11-12Waktuabad ke-3Aksarabahasa YunaniKini diUniversity of CologneKutipanG. Schenke, Kölner Papyri 10 (2003), pp. 33-37Ukuran29 x 26 cmJenis(?)Kategoritidak ada Roma 16:1, 4-7, 11-12 pada Papirus 118 bagian verso Papirus 118 (bahasa Inggris: Papyrus 118; dalam penomoran Gregory-Aland diberi kode P {\displaystyle {\mathfrak {P}}} 118) adalah sebuah naskah papirus kuno berisi bagian Per...

This article uses bare URLs, which are uninformative and vulnerable to link rot. Please consider converting them to full citations to ensure the article remains verifiable and maintains a consistent citation style. Several templates and tools are available to assist in formatting, such as reFill (documentation) and Citation bot (documentation). (August 2022) (Learn how and when to remove this message) Two 9x19 mm submachine guns with 250 mm (10) barrels, an Uzi (with a telescoping bolt) and M...

 

Mountain in Israel Mount Gilboa, 2007 Scenery on Mount Gilboa Mount Gilboa (Hebrew: הַר הַגִּלְבֹּעַ, romanized: Har hagGīlbōaʿ‍; Arabic: جبل جلبوع Jabal Jalbūʿ or جبل فقوعة Jabal Fuqqāʿa), sometimes referred to as the Mountains of Gilboa, is the name for a mountain range in Israel. It overlooks the Harod Valley (the eastern part of the larger Jezreel Valley) to the north, and the Jordan Valley and Hills to the southeast to the west, respective...

 

莎拉·阿什頓-西里洛2023年8月,阿什頓-西里洛穿著軍服出生 (1977-07-09) 1977年7月9日(46歲) 美國佛羅里達州国籍 美國别名莎拉·阿什頓(Sarah Ashton)莎拉·西里洛(Sarah Cirillo)金髮女郎(Blonde)职业記者、活動家、政治活動家和候選人、軍醫活跃时期2020年—雇主內華達州共和黨候選人(2020年)《Political.tips》(2020年—)《LGBTQ國度》(2022年3月—2022年10月)烏克蘭媒�...

Bagian dari seriIslam Rukun Iman Keesaan Allah Malaikat Kitab-kitab Allah Nabi dan Rasul Allah Hari Kiamat Qada dan Qadar Rukun Islam Syahadat Salat Zakat Puasa Haji Sumber hukum Islam al-Qur'an Sunnah (Hadis, Sirah) Tafsir Akidah Fikih Syariat Sejarah Garis waktu Muhammad Ahlulbait Sahabat Nabi Khulafaur Rasyidin Khalifah Imamah Ilmu pengetahuan Islam abad pertengahan Penyebaran Islam Penerus Muhammad Budaya dan masyarakat Akademik Akhlak Anak-anak Dakwah Demografi Ekonomi Feminisme Filsafat...

 

German tennis player (born 1990) Cedrik-Marcel StebeCountry (sports) GermanyResidenceVaihingen an der Enz, GermanyBorn (1990-10-09) 9 October 1990 (age 33)Mühlacker, GermanyHeight1.83 m (6 ft 0 in)Turned pro2010Retired2023PlaysLeft-handed (two-handed backhand)CoachEddy KranjcevicPrize money$1,555,470SinglesCareer record32–50 (39.0% in ATP Tour events)Career titles0Highest rankingNo. 71 (13 February 2012)Grand Slam singles resultsAustra...

 

قرن: قرن 14 - قرن 15 - قرن 16 عقد: 1400  1410  1420  1430  1440  1450  1460  سنة: 1434 1435 1436 - 1437 - 1438 1439 1440 1437 هي سنة في التقويم الهجري امتدت مقابلةً في التقويم الميلادي بين [1][2] [3] 14 أكتوبر 2015 و1 أكتوبر 2016. أحداث محرم 2 محرم: عُلماء آثار أمريكيّون يُعلنون عن اكتشافهم أطلال م...

2008 box set by Cliff Richard And They Said It Wouldn't Last (My 50 Years in Music)Box set by Cliff RichardReleased15 September 2008GenrePopLabelEMICliff Richard chronology Love... The Album(2007) And They Said It Wouldn't Last (My 50 Years in Music)(2008) The 50th Anniversary Album(2008) ......And They Said It Wouldn't Last (My 50 Years in Music) is a commemorative box set released to celebrate Cliff Richard's fifty years in the music business. It was released on 15 September 2008. Its r...

 

Iranian actress, director, dramatist and university tutor Hengameh Mofidهنگامه مفيدBorn (1955-12-22) 22 December 1955 (age 68)Tehran, Imperial State of IranOccupation(s)Actress, director, dramatist, university tutor.Spouse Kambiz Samimi Mofakham ​ ​(died 1997)​Children3 including Yashar Samimi Mofakham, Idin Samimi Mofakham, Alma Samimi MofakhamParent(s)Gholamhossein Mofid (father)Ghodsieh Farivar (mother)RelativesBijan Mofid (brother)Bahman M...