Kaiserfeindliche römische Patrizierfamilien unter der Führung der Crescentier setzen den von Otto I. eingesetzten Papst Benedikt VI. ab und kerkern ihn in der Engelsburg ein. Anschließend erhebt Crescentius de Theodora seinen Parteigänger Franco unter dem Namen Bonifatius VII. zum Gegenpapst. Dieser lässt Benedikt im Juli durch den bestochenen Priester Stephan und dessen Bruder erwürgen. Nach nur sechs Wochen muss Bonifatius VII. jedoch vor dem heranrückenden neuen Kaiser Otto II. nach Byzanz fliehen, wobei er Schätze der Peterskirche mitnimmt. Auf Betreiben Ottos wird der Bischof von Sutri Benedikt VII. als neuer Papst gewählt. Er exkommuniziert den geflohenen Bonifatius. Die Crescentier bleiben trotz ihres Verrats unbehelligt.
Nordeuropa
Sommer: Der dänische König Harald Blauzahn fällt in Nordalbingien ein. Von norwegischen Scharen unter Jarl Hakon unterstützt, dringt er über das Danewerk nach Süden vor. Ein erster Gegenangriff Ottos scheitert vor dem von Jarl Hakon und den Norwegern zäh verteidigten Danewerk. Erst im Herbst, als die Norweger wieder nach Norden abgesegelt sind, gelingt Otto der Durchbruch und er führt einen Angriff auf Haithabu.
Westeuropa
Hywel ap Ieuaf tritt die Herrschaft in dem walisischen Teilkönigreich Gwynedd an.
8. März: Lý Thái Tổ, Herrscher des Reiches Đại Cồ Việt auf dem Gebiet des heutigen Nordvietnam und Begründer der Lý-Dynastie, Gründer der Hauptstadt Hanoi († 1028)