Wulf Nolte

Wulf Nolte (* 1943 in Bad Godesberg) ist ein deutscher Künstler.

Leben

Wulf Nolte wurde im Jahr 1943 in Bad Godesberg, heute einem Bonner Stadtbezirk, geboren. Zwischen 1962 und 1964 absolvierte er ein Studium an der Philipps-Universität Marburg. Diesem schloss sich zwischen 1964 und 1970 ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf an. Nolte lernte hier unter anderem beim Bildhauer Karl Bobek und den Malern Karl Otto Götz und Gerhard Hoehme. Neben Lehrveranstaltungen an der Kunstakademie ergänzte die Ausbildung im Werkseminar Düsseldorf Noltes Werdegang.[1]

Im Jahr 1974 wurde Nolte Kunstlehrer. Daran schloss sich ab 1981 eine Lehrtätigkeit am Fachbereich Kunst der Universität-Gesamthochschule Duisburg, der heutigen Universität Duisburg-Essen, an. Er wurde Mitglied im Westdeutschen Künstlerbund und der Interessengemeinschaft Duisburger Künstler. Zeitweise war er Teil der Künstlergruppe AKKU, zu der auch Künstler wie Dietrich Maus, Hermann EsRichter und Wolfgang Liesen gehörten. Wulf Nolte betrieb lange Zeit ein Atelier im Kultur- und Freizeitzentrum Wehofen.[2] Er lebt und arbeitet in Duisburg.[3]

Ausstellungen (Auswahl)

Wulf Nolte ist vor allem als Maler tätig. Im Vordergrund stehen die Pastellarbeiten, die an Palimpseste erinnern. Sie werden übermalt, ausradiert, gestrichen und wieder ergänzt. Nolte stellt den Malvorgang in den Mittelpunkt seiner Werke. Der Kunsthistoriker Peter Friese schrieb über die Arbeiten: „[Die Malerei Noltes] wird in der Tat zum malerischen Äquivalent einer stillen Post der Erinnerung, die sich der Uneinholbarkeit der Dinge und Vorgänge durch ihre Beschreibung oder Abbildung bewußt geworden ist.“[4] Seine Arbeiten sind Teil der DU-Art-Galerie des Duisburger Künstlers Gerhard Losemann.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 353 f.
  2. Duisburg: Künslter- und Atelierhäuser: KFZ Wehofen, abgerufen am 2. Juni 2026.
  3. Susanne Schulten: Ach Duisburg, wo sind deine Künstler?. In: Duisburger Jahrbuch 2010. Mercator-Verlag, Duisburg 2010, ISBN 978-3-87463-449-6. S. 201.
  4. Christoph Brockhaus (Hg.): Seit Lehmbruck. Duisburger Künstlerportraits (= Duisburger Forschungen 54. Bd.). Mercator-Verlag, Duisburg 2008, ISBN 978-3-87463-407-6. S. 263.

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