Die Kirche St. Laurentius entstand im Jahr 1854 als neugotischer Hausteinbau. Der Saalbau ist mit einem Satteldach gedeckt, im Westen befindet sich der quadratische Kirchturm, im Osten eine polygonale Apsis, die einem Chor ähnelt. An der Ost- und an der Westfassade wurden Stufengiebel angebracht. Die Uhren am Kirchturm sind oberhalb der Klangarkaden in kleine Giebel rund um den eingezogenen Turm angeordnet. Auf dem Friedhof steht eine neugotische Kapelle.[2][3] Die Fassade des dreiachsigenKirchenschiffs wurde nicht weiter unterteilt. An der Ostseite wird der Blendgiebel des Schiffs zusätzlich durch ein Gesims betont.
Das Gotteshaus steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz und ist im Denkmalverzeichnis mit der Erfassungsnummer 094 55177 enthalten.[4] Im Jahr 2019 wurde eine zweite Glocke bei Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher in Auftrag gegeben, die am 25. Juli 2019 gegossen und am 25. Oktober 2019 übergeben wurde. Der Einbau erfolgte am 19. April 2020 und die Glockenweihe fand am 19. Juli 2020 statt.[5]
Literatur
Georg Dehio: Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen Anhalt II. Regierungsbezirke Dessau und Halle. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1999, ISBN 3-422-03065-4.
Denkmalverzeichnis Sachsen-Anhalt, Band 5, Saalkreis. Erarbeitet von Sabine Meinel und Birthe Rüdiger, fliegenkopf verlag, Halle (Saale) 1997, ISBN 3-910147-64-X.
↑Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt (PDF; 9,9 MB) – Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung (der Abgeordneten Olaf Meister und Prof. Dr. Claudia Dalbert; Bündnis 90/Die Grünen) – Drucksache 6/3905 vom 19. März 2015 (KA 6/8670), abgerufen am 31. Oktober 2023.