In der Liste der Baudenkmale in Hoppegarten sind alle Baudenkmale der brandenburgischen Gemeinde Hoppegarten und ihrer Ortsteile aufgelistet. Grundlage ist die Veröffentlichung der Landesdenkmalliste mit dem Stand vom 31. Dezember 2020.
In den Spalten befinden sich folgende Informationen:
ID-Nr.: Die Nummer wird vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege vergeben. Ein Link hinter der Nummer führt zum Eintrag über das Denkmal in der Denkmaldatenbank. In dieser Spalte kann sich zusätzlich das Wort Wikidata befinden, der entsprechende Link führt zu Angaben zu diesem Denkmal bei Wikidata.
Lage: die Adresse des Denkmales und die geographischen Koordinaten. Link zu einem Kartenansichtstool, um Koordinaten zu setzen. In der Kartenansicht sind Denkmale ohne Koordinaten mit einem roten beziehungsweise orangen Marker dargestellt und können in der Karte gesetzt werden. Denkmale ohne Bild sind mit einem blauen bzw. roten Marker gekennzeichnet, Denkmale mit Bild mit einem grünen beziehungsweise orangen Marker.
Bezeichnung: Bezeichnung in den offiziellen Listen des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege. Ein Link hinter der Bezeichnung führt zum Wikipedia-Artikel über das Denkmal.
Beschreibung: die Beschreibung des Denkmales
Bild: ein Bild des Denkmales und gegebenenfalls einen Link zu weiteren Fotos des Baudenkmals im Medienarchiv Wikimedia Commons
Das Haus wurde 1896–1897 erbaut und diente als Wohnhaus und Gaststätte. Im Gastraum waren bis in die 1980er Jahre häufig die Zirkusleute vom Staatszirkus der DDR anzutreffen, die in der Nähe ihr Winterquartier hatten. Die gründerzeitliche Fassade und der Innenraum sind noch erhalten,[2] doch steht das Gebäude leer.
Rennstallanlage mit Villa, Wirtschafts- und Stallgebäude
Für die Familie des englischen Trainers George Long wurde diese Villa mit Bedienstetenwohnhaus und Boxenstallgebäude 1895 erbaut. 1994/95 wurde die Villa restauriert.[2]
Rennstallanlage mit Villa, Wirtschafts- und Stallgebäuden, Trainingsgelände sowie straßenseitiger Grundstückseinfriedung
Auftraggeber für diese Villa war der englische Pferdetrainer Harry Brown. 1895 wurde die Villa sowie ein Bedienstetenwohnhaus und ein Boxenstallgebäude errichtet. 1900 kam ein zweigeschossiges Wohnhaus für Stallpersonal hinzu.[2]
Im Logierhaus waren auswärtige Jockeys und Pferdebesitzer untergebracht. Außerdem diente das Haus mit seiner vorgelagerten Terrasse als Schankhaus. Wegen ungeklärter Besitzverhältnisse musste das Gasthaus wenige Jahre nach der Wende schließen.[2]
Rennstallanlage mit Villa, Wirtschafts- und Stallgebäude
Das 1913 erbaute Ensemble besteht aus einer Villa im Heimatstil, einem Bedienstetenwohnhaus sowie einem Boxenstall-Gebäude. Der Architekt war Kurt Bachstiz.
Rennbahnallee 1, 1a-b, Goetheallee 1a, Bollensdorfer Weg (Lage)
Anlage der Galopprennbahn mit Rennbahn, Bollensdorfer Trainierbahn, Tribüne 1, 2, 3, 4, Haupteingang mit Eintrittskassen und Wohnhaus, Rechengebäude mit Rohrpost und alter Waage, Waagehaus mit Rennbahnverwaltung, Führring, Musikpavillon, zehn Totohäusern als Wettannahmestellen, Pumpenhaus, Sattelboxen, Hofanlage des Union-Gestüts mit vier Stallgebäuden, Henckel-Rennstall sowie Maschinenhaus mit Wohnhaus, Stall und Remise
Die Galopprennbahn wurde von 1867 bis 1868 nach einem Entwurf von C. Bohm erbaut. Diese Galopprennbahn ersetzte eine Bahn in Berlin-Tempelhof, die seit 1829 bestand. Die Anlage wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut.[3]
Die Kirche ist im Ursprung aus dem Mittelalter, in den Jahren 1732 bis 1735 wurde sie umfangreich umgebaut. Der Turmaufsatz stammt aus dem jahre 1748. Die Ausstattung im Inneren ist aus der Zeit um 1735.[3]
Das ehemalige Gutshaus wurde 1856 nach Plänen von Friedrich Hitzig im Stil eines Landhauses erbaut. Zum Gutshaus gehört ein Wirtschaftshof mit diversen Gebäuden. Der Schlosspark wurde nach einem Entwurf von Lenné angelegt.[3]
↑ abcGeorg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Begründet vom Tag für Denkmalpflege 1900, Fortgeführt von Ernst Gall, Neubearbeitung besorgt durch die Dehio-Vereinigung und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum. Brandenburg: bearbeitet von Gerhard Vinken und anderen, durchgesehen von Barbara Rimpel. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2012, ISBN 978-3-422-03123-4.