Jutta Stefan-Bastl ist verheiratet und hat einen Sohn.
Diplomatischer Werdegang
Nachdem sie von 1972 bis 1973 beim Österreichischen Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten (BMaA) war, wurde sie von 1973 bis 1975 zur Österreichischen Vertretung beim Büro der Vereinten Nationen in Genf gesandt. Von 1975 bis 1981 war sie Erste Botschaftssekretärin an der Österreichischen Botschaft in Abidjan, Elfenbeinküste. Im Generalsekretariat des Österreichischen Außenministeriums (BMaA) beschäftigte sie sich bis 1985 mit internationalem Recht. Ihren nächsten Auslandseinsatz hatte sie von 1985 bis 1990 als Erstzugeteilte an der Österreichischen Botschaft in Peking. Von dort wechselte sie 1991 für ein Jahr als Österreichische Generalkonsulin nach Slowenien.
Ihre erste Akkreditierung als Botschafterin hatte Jutta Stefan-Bastl in Slowenien – von 1992 bis 1994 war sie dort Österreichische Botschafterin. 1995 kehrte sie zum Außenministerium zurück, sie war dort Leiterin der ständigen Österreichischen Vertretung[2] und Abteilungsleiterin für die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), dazu gehörte auch der Vorsitz im OSZE-Rat, der mindestens einmal in der Woche in Wien tagt, von Jänner bis Dezember 2000. Im April 2001 stellte sie sich in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats zur Wahl als Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), verlor die Wahl jedoch ebenso wie ihre Mitbewerberin Elisabeth Bertagnoli gegen Elisabeth Steiner.[3]
↑Der damalige BundeskanzlerFranz Vranitzky schreibt dazu auf Seite 411 seiner 2004 im Paul Zsolnay Verlag erschienenen Memoiren mit dem Namen Politische Erinnerungen: „Die Leiterin der OSZE-Abteilung im Wiener Außenministerium, Jutta Stefan-Bastl, war ebenso eine ausgezeichnete Beraterin, wie der Generalsekretär der OSZE, Giancarlo Aragona, ein unverzichtbarer Spiritus rector der organisatorischen …“