Geilweilerhof

Geilweilerhof

Daten
Ort Siebeldingen
Bauherr Kloster Eußerthal
Baujahr vor 1184
Koordinaten 49° 13′ 4,8″ N, 8° 2′ 45,4″ OKoordinaten: 49° 13′ 4,8″ N, 8° 2′ 45,4″ O
Geilweilerhof (Rheinland-Pfalz)
Geilweilerhof (Rheinland-Pfalz)

Das Hofgut Geilweilerhof ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk und Sitz des Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof.

Lage

Der Hof gehört zu Siebeldingen bei Landau in der Pfalz.

Geschichte

Das Hofgut Geilweilerhof war ehemaliger Besitz des Klosters Eußerthal und steht heute unter Denkmalschutz. Der Geilweilerhof wurde 1184 erstmals urkundlich erwähnt. Während des Pfälzischen Bauernkriegs wurde das Klostergut niedergebrannt und kam in kurpfälzischen Besitz. Als nach der Französischen Revolution die Pfalz unter französischer Verwaltung stand, wurde der Geilweilerhof Nationalgut, bis er durch Versteigerung in Privatbesitz gelangte. Nach mehreren Besitzerwechseln erwarb der Ziegelfabrikant August Ludowici 1895 den Geilweilerhof und baute ihn zu einem Musterbetrieb aus, wobei auch der markante Turm entstand. Da seine drei Söhne im Krieg gefallen waren, vermachte er den Geilweilerhof 1925 der Kreisregierung der Pfalz mit der Auflage, dort eine Rebenzucht- und Versuchsstation einzurichten.

Ab diesem Zeitpunkt befand sich auf dem Geilweilerhof eine Außenstelle Rebenzüchtung der Bayerischen Landesanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau, die durch den Landwirtschaftsrat Peter Morio betrieben wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete Bernhard Husfeld das „Forschungsinstitut für Rebenzüchtung“ und überführte die wichtigsten Zuchtstämme aus dem in Müncheberg ansässigen Kaiser-Wilhelm-Institut für Züchtungsforschung nach Siebeldingen, woraus das Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof hervorging.

Literatur

  • H. Hess, Gerhardt Alleweldt: Der Geilweilerhof und das Institut für Rebenzuechtung. Gemeinschaft der Freunde und Förderer des Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof e.V., 1993 (vitis-vea.de [PDF; 1,8 MB]).
  • R. Töpfer, E. Maul und R. Eibach: Geschichte und Entwicklung der Rebenzüchtung auf dem Geilweilerhof. In: Schriften zur Weingeschichte Nr. 172. Gesellschaft für Geschichte des Weines e. V., 2011 (vitis-vea.de [PDF; 1,8 MB]).
Commons: Geilweilerhof (Siebeldingen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.