Eylon Elazar
| Eylon Elazar | |
| Porträt | |
|---|---|
| Geburtstag | 11. August 2000 |
| Geburtsort | Gazit (Kibbuz), Israel |
| Grösse | 2,00 m |
| Partner | 2018–2020 Ofri Masuri 2021 River Day 2021–2023 Netanel Ohana seit 2023 Kevin Cuzmiciov |
| Weltrangliste | Position 17[1] |
| Erfolge | |
| 2022 – EM-Teilnehmer 2023 – EM-Teilnehmer 2024 – Sieger FIVB Futures Ios 2024 – Sieger FIVB Futures Brüssel 2025 – Fünfter FIVB Challenge Xiamen 2025 – Sieger FIVB Futures Krakau 2025 – Fünfter FIVB Challenge Stare Jablonki 2026 – Dritter FIVB Challenge Bhubaneswar 2026 – Dritter FIVB Challenge Nayarit 2026 – Sieger FIVB Challenge Xiamen 2026 – Fünfter FIVB Elite16 Gstaad | |
| (Stand: 7. Juli 2026) | |
Eylon Elazar (hebräisch אילון אלעזר; * 11. August 2000 in Gazit (Kibbuz)) ist ein israelischer Beachvolleyballspieler.
Karriere
Der in Galiläa geborene Sportler erreichte nach drei nicht sehr erfolgreichen EM- bzw. WM-Teilnahmen im Jugend- und Juniorenbereich 2019 einen geteilten neunten Rang mit River Day bei der U20-Europameisterschaft. Das gleiche Resultat gelang ihm mit Ofri Masuri eine Saison später bei der nächst höheren Altersgruppe, welches er 2021 wieder mit Day durch das Erreichen des Viertelfinales noch einmal verbessern konnte. Mit ihm und mit Netanel Ohana bestritt er im gleichen Jahr weitere Wettkämpfe bei den Erwachsenen. Bestes Ergebnis war ein Bronzerang mit Letzterem beim Ein-Stern-Event in Budapest. Die beiden standen in der folgenden Spielzeit beim Futures in Cervia ebenfalls auf der untersten Stufe des Podests und bei den gleichwertigen Veranstaltungen in Klaipėda und auf Ios im Finale. Bei der EM in München blieben sie dagegen sieglos. In verschiedenen hochwertigen FIVB-Turnieren kamen sie über die Vorausscheidung nicht hinaus. Dies änderte sich im November in Torquay, als sie beim Challenge Pool C gewannen und sich so die Achtelfinalteilnahme sicherten und beim Elite16 am gleichen Ort, als sie die Qualifikation überstanden und danach die Gruppensieger Calvin und Quincy Ayé bezwangen, trotzdem jedoch als Poolletzte ausschieden. Nach der Europameisterschaft im nächsten Jahr, bei der die Israelis wieder keins der beiden Vorrundenspiele für sich entscheiden konnten, trennten sich ihre Wege.
Elazar setzte seine Karriere mit Kevin Cuzmiciov fort. Dem neuformierten Duo gelang die Endspielteilnahme beim Futures in Corigliano-Rossano und der Einzug ins Achtelfinale beim Challenge in Nuvali. Nach einigen weiteren jedoch vergeblichen Versuchen in der folgenden Saison, ins Hauptfeld eines hochwertigen World Tour Events zu kommen, siegte der Ältere der beiden ausgerechnet beim einzigen Wettbewerb 2024, bei dem er nicht mit Cuzmiciov antrat. Auf Ios nahmen Elazar und Day die Goldmedaille bei der Siegerehrung in Empfang. Anschließend erkämpften die Standardpartner der Spielzeit die Endspielteilnahme beim Futures in Brüssel, bevor sie 2025 beim gleichartigen Turnier in Songkhla zum ersten Mal gemeinsam auf der obersten Stufe des Treppchens standen. Dem folgte ein zweiter Platz in Nuvali, bevor sie ihren bis zu diesem Zeitpunkt wertvollsten Erfolg bei der internationalen Beachserie erkämpften. In der Qualifikation zum Challenge in Xiamen eliminierten sie zwei chinesische Teams, wurden im Pool C Zweite durch einen Sieg über die Österreicher Dressler / Waller, besiegten anschließend die Franzosen Bassereau / Aye sowie Bourne / Cory aus den Vereinigten Staaten und sicherten sich so den geteilten fünften Rang. Dieses Ergebnis konnten die Israelis beim gleichwertigen Event in Stare Jablonki wiederholen, nachdem sie zuvor das Futures in Krakau für sich entschieden hatten.
Dass das folgende Jahr das erfolgreichste der Israelis bis zu diesem Zeitpunkt würde, zeichnete sich schon in den ersten drei Monaten ab. In Bhubaneswar und in Nayarit erkämpften sie ihre ersten Podestplätze bei Challengers der World Pro Tour. In Indien kam ihnen dabei zugute, dass das Teilnehmerfeld nicht vollständig aufgefüllt war und das die Niederlage in ihrem einzigen Gruppenspiel nur die Auswirkung hatte, dass sie schon in der ersten Hauptrunde zur nächsten Partie antreten mussten. In Mexiko gewannen sie ihren Pool ohne Satzverlust und zogen somit gleich in die Runde der Sechzehn ein. Bei beiden Events verloren sie ihr Halbfinale, konnten jedoch das Bronzematch für sich entscheiden. Dass diese Erfolge keine Zufallsprodukte waren, zeigte sich spätestens im Mai beim gleichwertigen Wettbewerb in der Volksrepublik China. Dort siegten sie ebenfalls in beiden Gruppenspielen und eliminierten danach die Ukrainer Anton Moiseiev / Vitalii Savvin sowie die deutschen Sagstetter Brüder Benedikt und Jonas. In den folgenden beiden Begegnungen schlugen sie mit den Belgiern Joppe Van Langendonck / Kyan Vercauteren sowie den Australiern Jack Pearse / D'Artagnan Potts zwei Teams, die in dieser Saison schon jeweils ein Challenge als Erste beendet hatten, und sicherten sich so die Goldmedaille in Xiamen. Bei der gleichartigen Veranstaltung in Nuvali erreichten sie einen Platz im Viertelfinale. Dies gelang ihnen anschließend auch zum ersten Mal bei einem Elite16. In Gstaad setzten sie sich nach dem dritten Platz im Pool sowohl gegen die Franzosen Calvin Ayé / Rémi Daubas als auch gegen die ehemaligen Europameister Kristiāns Fokerots / Mārtiņš Pļaviņš aus Lettland durch.
Weblinks
- Profil beim Weltverband FIVB (englisch)
- Profil in der Beach Volleyball Database (englisch)
- Profil bei Volleybox
Einzelnachweise
- ↑ FIVB-Weltrangliste (Stand: 6. Juli 2026)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Elazar, Eylon |
| KURZBESCHREIBUNG | israelischer Beachvolleyballspieler |
| GEBURTSDATUM | 11. August 2000 |
| GEBURTSORT | Gazit (Kibbuz) |
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