Das Gebäude Bödekerstraße 58 in Hannover ist ein in Backstein errichtetes Wohn- und Geschäftshaus. Das Ende des 19. Jahrhunderts im neugotischen Stil errichtete, heute denkmalgeschützte Gebäude in der Bödekerstraße Ecke Kleine Pfahlstraße findet sich im hannoverschen Stadtteil Oststadt.[1]
Nachdem im Jahr 2001 die Stadtsparkasse das Parterre wieder geräumt hatte, investierte der seinerzeitige Eigentümer des Hauses, Rolf-Günter Schmedes, unterstützt durch einen Zuschuss von 10 % durch die Denkmalpflege, mehr als 150.000,- Euro in die nahezu originalgetreue Wiederherstellung des Erdgeschosses. Nach Entfernung der Waschbetonplatten wurden rund 8500 manuell hergestellte Klinker in 18 verschiedenen Formen und Farben zur Wiederherstellung der Ziegelwände und Spitzbogenfenster des Gebäudes verwendet, später auch der verschwundene ehemalige Vorgarten des Gebäudes wieder eingerichtet.[1]
Der damalige Hausbesitzer Rolf-Günter Schmedes, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Hannover sowie Direktor einer Bürgschaftsbank, wurde für ein Engagement als beispielhaft im Sinne der Verschönerung des Stadtbildes der niedersächsischen Landeshauptstadt ausgezeichnet. Ihm verlieh der Freundeskreis Hannover am 5. März 2003 den Stadtkulturpreis. Mit dem damit verbundenen gesplittetem Preisgeld in Höhe von seinerzeit 2000,- Euro gab der LaudatorErwin Schütterle während der Preisverleihung der Hoffnung Ausdruck, „[...] daß der Besitzer damit die von der Stadt gewünschte Gedenktafel beschaffen“ könne.[1]
↑Reinhard Glaß: Klomp, Johannes Franziskus in der Datenbank Architekten und Künstler mit direktem Bezug zu Conrad Wilhelm Hase (1818–1902) auf der Seite glass-portal.hier-im-netz.de, zuletzt abgerufen am 1. Dezember 2016
↑Wohnhaus Boehme und Kröpcke, Hannover. In: architekturmuseum.ub.tu-berlin.de (In Suchmaske Stichworte eingeben: Wohnhaus Boehme). Architekturmuseum der TU Berlin, abgerufen am 26. September 2022.