Nach seiner Rückkehr nach Äthiopien war er während der Herrschaft von Kaiser Haile Selassie als Journalist tätig, wobei er eine vielbeachtete Kolumne in der nach Kaiserin Menen II. benannten ZeitschriftMenen verfasste.
Nach dem Sturz von Kaiser Haile Selassie durch einen von Mengistu Haile Mariam angeführten Militärputsch 1974 wurde Gebre-Egziabher Chefredakteur der staatlichen Verlagsgesellschaft Kuraz Publishing Agency und übte diese Tätigkeit bis zum Ende der Herrschaft von Mengistu Haile Mariam im Jahr 1991 aus. Während dieser Zeit war er unter anderem auch für die Übersetzung von Karl Marx’ Das Kapital in die amharische Sprache verantwortlich.
Im Anschluss wechselte er zur Verlagsanstalt Berhanena Selam Printing Press und verfasste dort wöchentliche Kolumnen für die in amharischer Sprache erscheinende TageszeitungAddis Zemen. Daneben war er auch als Redakteur für die englischsprachige Tageszeitung The Ethiopian Herald tätig.
Während seine nach seiner Rückkehr aus Frankreich verfassten Manuskripte wegen ihrer explizit sexuellen Themen nicht veröffentlicht wurden, blieben seine Kolumnen wegen ihrer Kürze und ihrem Unterhaltungswert populär. Dies führte auch dazu, dass er in literarischen Zirkeln als „Vater der Kurzgeschichten“ Äthiopiens gilt.