Der Protestant Philipp von Baumbach entstammte hessischem Adel. Er war ein Sohn des Kammerdirektors August von Baumbach zu Amönau (1821–1877) und dessen Ehefrau Elisabeth geb. Stemmler (1834–1916). Nach dem Besuch einer Schule in Bückeburg studierte er ab 1879 an der Philipps-Universität Marburg Rechtswissenschaft. Am 16. Dezember 1880 wurde er im Corps Hasso-Nassoviarecipiert.[2]
Philipp von Baumbach heiratete am 13. Juni 1894 in Wittenburg Clara von Laffert (* 7. Januar 1876 in Dannenbüttel; † 24. April 1937 in Berlin), Tochter des August von Laffert und dessen Ehefrau Antoinette, geborene Stein. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor; Hildegard von Baumbach, verheiratete Schack, Buchhändlerin; Reinfried von Baumbach, Landrat und Obervorsteher des ritterschaftlichen Stifts Kaufungen, und Norbert von Baumbach, Kapitän zur See und Marineattaché in Moskau.[1]
Thomas Klein: Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945 (= Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte. Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3-88443-159-5, S. 90–91.
Jochen Lengemann: MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index (= Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen. Bd. 14 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 63.
Dieter Pelda: Die Abgeordneten des Preußischen Kommunallandtags in Kassel 1867–1933 (= Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen. Bd. 22 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen. Bd. 48, 8). Elwert, Marburg 1999, ISBN 3-7708-1129-1, S. 6.