Mahmoud Jaraba

Mahmoud Ali Abdel Hamid Jaraba, arabisch: محمود جرابعة (* 1981 in Ramallah, Palästina) ist ein palästinensisch-deutscher Politikwissenschaftler und Ethnograph. Er lebt und arbeitet in Deutschland und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum für Islam und Recht in Europa (Erlangen Centre for Islam and Law in Europe, EZIRE) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen–Nürnberg (FAU).[1][2]

Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen islamische soziale Bewegungen, Salafismus und Radikalisierung, islamische Normativität und Familienrecht in Europa, informelle Konfliktregelung („Paralleljustiz“) sowie sogenannte „Clankriminalität“ und großfamiliär begründete kriminelle Strukturen in Deutschland.[1]

Herkunft, Studium und wissenschaftliche Tätigkeit

Jaraba wuchs in Palästina auf und studierte von 1999 bis 2003 Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Bir Zait im Westjordanland. Es folgte, unterstützt durch ein Stipendium des Ibrahim Abu-Lughod Institute of International Studies, ein Masterstudium in International Studies, das Jaraba 2007 mit der Studie The interrelationship between the resistance and the state. A comparative study of Hamas and Hizboullah abschloss.[3][4]

Anschließend arbeitete Jaraba als Senior Researcher in mehreren palästinensischen Forschungsinstituten und Nichtregierungsorganisationen in Ramallah, darunter beim Palestinian Center for Policy and Survey Research (PCPSR), bei der Antikorruptionsorganisation AMAN (Coalition for Accountability and Integrity), bei Muwatin – The Palestinian Institute for the Study of Democracy. In diesen Funktionen führte er umfangreiche Feldforschungen zu palästinensischer Politik, Governance, Korruption und öffentlicher Meinung durch.[4]

2009 ging Jaraba mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) nach Deutschland und wurde im November 2013 bei Christoph Schumann am Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen–Nürnberg mit einer Analyse der unterschiedlichen ideologischen Entwicklungslinien der Ägyptischen Muslimbruderschaft und der Türkischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) promoviert (Zweitgutachter war Şefik Alp Baradir).[1][5]

Nach der Promotion war Jaraba von 2013 bis 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Erlangen Centre for Islam and Law in Europe (EZIRE). Von 2015 bis 2017 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München im Projekt „Islam in Bayern“. Seit 2018 ist er mit dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle (Saale), Abteilung „Recht und Ethnologie“, verbunden, wo er im Projekt Conflict Regulation in Germany’s Plural Society tätig war.[2] 2021 kehrte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das EZIRE zurück.[1]

Seine Expertise wird in Politik, Medien und Sicherheitsbehörden insbesondere zu den Themen Salafismus, „Paralleljustiz“ und „Clankriminalität“ nachgefragt. Jaraba war u. a. an Studien und Gutachten für die Berliner Senatsverwaltung, die Bayerische Staatsregierung sowie den Mediendienst Integration und die Robert Bosch Stiftung beteiligt.[6][7][8]

Neben seiner Forschung ist Jaraba als Lehrender sowie als Gutachter für verschiedene Fachzeitschriften tätig, darunter das Journal of Muslims in Europe und das Journal of Muslim Minority Affairs. Er verfasst zudem Analysen für Thinktanks und Medien wie das Al Jazeera Center for Studies, die Carnegie Endowment for International Peace (Sada), Foreign Policy, Belltower.News und den Mediendienst Integration.[9][10]

Publikationstätigkeit und Forschungsschwerpunkte

Jaraba publiziert auf Arabisch, Deutsch und Englisch. Zu seinen Monographien gehören das arabische Buch Hamas: Tentative March toward Peace (2010) über die Bewegung Hamas und ihre Haltung zum Friedensprozess sowie die Studie Salafismus: Die Wurzeln des islamistischen Extremismus am Beispiel der Freitagspredigten in einer salafistischen Moschee in Deutschland (2020). Sein Buch Die Clans aus al-Rashidiya: Arabische Familien und ihre kriminellen Netzwerke (2026) bündelt seine langjährige ethnographische Forschung zu großfamiliären Strukturen und kriminellen Netzwerken mit Ursprung im Dorf al-Rashidiya (Region Mardin).[11][12][13]

Islamische Bewegungen und palästinensische Politik

Ein Teil von Jarabas Arbeiten widmet sich islamischen Bewegungen und der palästinensischen Politik. In seinem Buch Hamas: Tentative March toward Peace analysiert er die ideologische Entwicklung der Hamas und die ambivalente Haltung der Bewegung zu Verhandlungen und Friedensprozess. Das Buch stützt sich auf Interviews, Bewegungsdokumente und Umfragedaten.[11]

Jaraba verfasste zudem zahlreiche Analysen für das Al Jazeera Center for Studies, in denen er u. a. die israelische Sicherheitsdoktrin, die Normalisierungspolitik arabischer Staaten mit Israel, die Rekonstruktion des Gazastreifens sowie die Erosion der Zwei-Staaten-Perspektive diskutiert.[14] Gemeinsam mit Lihi Ben Shitrit veröffentlichte er Analysen zum israelisch-palästinensischen Konflikt für Sada und den Sammelband The Middle East Unbalanced: Analysis from a Region in Turmoil der Carnegie-Stiftung.[9]

Salafismus, Radikalisierung und islamische Normativität

Ein weiterer Schwerpunkt ist Salafismus und Radikalisierung in Deutschland. Seine Monographie Salafismus: Die Wurzeln des islamistischen Extremismus am Beispiel der Freitagspredigten in einer salafistischen Moschee in Deutschland basiert auf langjähriger ethnographischer Feldforschung und einer systematischen Analyse von Freitagspredigten. Jaraba zeigt darin, wie religiöse Diskurse, politische Konflikte und soziale Marginalisierung zusammenwirken können, um extremistische Positionen zu legitimieren.[12][7]

In seinem Aufsatz „Local German Salafists and Saudi Arabia: An Unholy Alliance“ im Journal of Muslims in Europe untersucht er die ideologischen und symbolischen Verflechtungen zwischen salafistischen Milieus in Deutschland und Akteuren in Saudi-Arabien.[15] Der Beitrag „Salafism in Germany: Democracy and Resilience“ im Handbook of Political Islam in Europe ordnet die deutsche Salafismusdebatte in europäische Diskussionen zu politischem Islam, Sicherheit und demokratischer Resilienz ein.[16]

Islamisches Familienrecht, khulʿ und „Paralleljustiz“

Jaraba hat umfangreich zu islamischem Familienrecht im europäischen Kontext geforscht, insbesondere zu religiösen Eheschließungen (Nikah), islamischen Scheidungspraktiken und den Handlungsspielräumen von Frauen. In mehreren peer-reviewten Artikeln analysiert er, wie muslimische Gemeinden in Deutschland das Institut des khulʿ (von der Frau initiierte Scheidung) praktisch umsetzen, wie Moscheen Eheschließungen dokumentieren und wie religiöse Autoritäten, Familien und staatliche Institutionen in Scheidungsfällen interagieren.

Zu seinen einschlägigen Artikeln gehören:

  • „The Practice of Khul in Germany: Pragmatism versus Conservativism“ (Islamic Law and Society, 2019),
  • „Khulʿ in Action: How Do Local Muslim Communities in Germany Dissolve an Islamic Religious-Only Marriage?“ (Journal of Muslim Minority Affairs, 2020),
  • „Problems Relating to Archiving Nikah Documents in Germany’s Arab Mosques“ (Journal of Muslims in Europe, 2022).[17][18][19]

Gemeinsam mit Mathias Rohe verfasste er die vom Land Berlin beauftragte Studie Paralleljustiz: eine Studie im Auftrag des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz (2015), die informelle Konfliktregelungen – insbesondere innerhalb der Mhallami-Community – und deren Verhältnis zum staatlichen Recht untersucht.[6]

„Clankriminalität“ und großfamiliär begründete Netzwerke

Seit Mitte der 2010er-Jahre widmet sich Jaraba der ethnographischen Erforschung großfamiliärer Strukturen in Deutschland, die im öffentlichen Diskurs häufig als „arabische Clans“ bezeichnet werden. Im Zentrum seiner Langzeitfeldforschung steht eine Verwandtschaftsgruppe mit Wurzeln im Dorf al-Rashidiya in der Region Mardin (Türkei), deren Angehörige seit den 1980er-Jahren nach Deutschland migriert sind. Jaraba verbindet narrative Interviews, teilnehmende Beobachtung und historische Rekonstruktion, um innerfamiliäre Hierarchien, Geschlechterrollen, Männlichkeitsentwürfe und die Herausbildung krimineller Subgruppen zu analysieren.[13]

In seinem Aufsatz „The nexus of women and ‘Clan Crime’: unravelling the dynamics and constraints“ in Trends in Organized Crime analysiert er die Rolle von Frauen in solchen Netzwerken und zeigt, wie sie einerseits zur Stabilisierung beitragen können, zugleich aber patriarchalen Beschränkungen unterliegen.[20]

Im Kapitel „‘Clan Crime’ in Germany: Migration Politics, Socio-Economic Conditions, and Intergenerational Transmission of Criminal Behavior“ im Sammelband Organized Crime in the 21st Century verbindet Jaraba Migrationserfahrungen, Arbeitsmarktausschluss, Normenwandel und die intergenerationelle Weitergabe krimineller Verhaltensmuster.[21]

Sein Buch Die Clans aus al-Rashidiya: Arabische Familien und ihre kriminellen Netzwerke (C.H. Beck, angekündigt für 2026) richtet sich an ein breiteres Publikum und verbindet ethnographische Fallgeschichten mit einer Analyse der öffentlichen Debatte über „Clankriminalität“. Es zeichnet die Entwicklung mehrerer Familienzweige über drei Generationen nach, befasst sich mit der Rolle von Frauen und mit nicht-kriminellen Teilgruppen und ordnet das Phänomen in Diskussionen über Migration, Integration und organisierte Kriminalität in Deutschland ein.[13]

Schriften (Auswahl)

Monographien

  • The interrelationship between the resistance and the state. A comparative study of Hamas and Hizboullah. (Bir Zait, Univ., Masterarbeit, 2007).
  • Mäßigung oder Wandel. Eine Analyse der unterschiedlichen ideologischen Entwicklungslinien der Ägyptischen Muslimbruderschaft und der Türkischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP). (Erlangen, Nürnberg, Univ., Diss., 2013).
  • Hamas. Tentative March toward Peace (arabisch: حركة حماس: مسيرة مترددة نحو السلام). Palestinian Center for Policy and Survey Research, Ramallah 2010.
  • Salafismus. Die Wurzeln des islamistischen Extremismus am Beispiel der Freitagspredigten in einer salafistischen Moschee in Deutschland. Facultas, Wien 2020, ISBN 3-8252-5440-2.
  • Die Clans aus al-Rashidiya. Arabische Familien und ihre kriminellen Netzwerke. C.H. Beck, München 2026, ISBN 3-406-84311-5.

Fachzeitschriften

  • „The nexus of women and ‘Clan Crime’: unravelling the dynamics and constraints“, in: Trends in Organized Crime (2024).
  • „Local German Salafists and Saudi Arabia: An Unholy Alliance“, in: Journal of Muslims in Europe (Online First 2023/2024).
  • „Rethinking Consanguineous Marriages in a Diasporic Setting: A Case Study of ar-Rashidiyya Kinship Community in Germany“, in: Journal of Family History (Online First 2024).
  • „Problems Relating to Archiving Nikah Documents in Germany’s Arab Mosques“, in: Journal of Muslims in Europe 11 (2022), S. 315–332.
  • „Khulʿ in Action: How Do Local Muslim Communities in Germany Dissolve an Islamic Religious-Only Marriage?“, in: Journal of Muslim Minority Affairs 40 (2020), S. 26–47.
  • „The Practice of Khul in Germany: Pragmatism versus Conservativism“, in: Islamic Law and Society 26 (2019).
  • „Muslimische Paralleljustiz in Bayern“ (mit Mathias Rohe), in: Akademie aktuell 65 (2018), S. 39–42.
  • „Why Did the Egyptian Muslim Brotherhood Year-Long Rule Fall?“, in: Zeitschrift für Politik 61 (2014), S. 61–80.

Buchbeiträge

  • „Salafism in Germany: Democracy and Resilience“, in: Thomas Jäger, Ralph Thiele (Hrsg.), Handbook of Political Islam in Europe, Cham: Springer 2024, S. 97–112.
  • „‘Clan Crime’ in Germany: Migration Politics, Socio-Economic Conditions, and Intergenerational Transmission of Criminal Behavior“, in: Hans Nelen, Dina Siegel (Hrsg.), Organized Crime in the 21st Century, Cham: Springer 2023, S. 85–101.
  • „The Social Dynamics of Khulʿ. The Experience of German Muslims“, in: Oliver Leaman (Hrsg.), Routledge Handbook of Islamic Ritual and Practice, London: Routledge 2022, S. 305–313.
  • „Private dispute mediation and arbitration in Sunni-Muslim communities in Germany: Family conflicts and divorce“, in: Susan Rutten, Benedicta Deogratias, Pauline Kruiniger (Hrsg.), Marital Captivity: Divorce, Religion and Human Rights, The Hague: Eleven International Publishing 2019, S. 17–44.
  • „Muslimischer Extremismus in Bayern“, in: Mathias Rohe (Hrsg.), Islam in Bayern: Wie leben wir gut zusammen?, Erlangen: FAU University Press 2018, S. 67–81.
  • „Regime change and Islamic movements: the Turkish AKP and the Egyptian MB in a comparative perspective“, in: Peter Lintl, Christian Thuselt, Christian Wolff (Hrsg.), Religiöse Bewegungen als politische Akteure im Nahen Osten, Baden-Baden: Nomos 2016, S. 323–351.
  • (mit Lihi Ben Shitrit) „The time of the activist? The Israeli–Palestinian conflict in a changing Middle East“, in: Intissar Fakir (Hrsg.), The Middle East Unbalanced: Analysis from a Region in Turmoil, Washington, DC: Carnegie Endowment for International Peace 2016, S. 31–37.

Gutachten, Policy Papers und Essays

  • Paralleljustiz: eine Studie im Auftrag des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz (mit Mathias Rohe), Berlin 2015.[6]
  • Islam in Bayern. Policy Paper für die Bayerische Staatsregierung (mit Mathias Rohe u. a.), Bayerische Akademie der Wissenschaften, München 2018.[7]
  • Arabisch-türkische Großfamilien: Familienstruktur und „Clankriminalität“, Expertise für Mediendienst Integration / Robert Bosch Stiftung, 2023.[8]
  • „Großfamilien und sogenannte ‘Clan-Kriminalität’: Empirische Befunde über ein Medienphänomen“, in: Sozial Extra (Paritätischer Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein), 2022.
  • „Shisha Bars: Zwischen Safer Space und Razzien“, Belltower.News, 2023.[10]
  • „Das Bild der ‚arabischen Clans‘ in deutschen Medien“, Belltower.News, 2023.[10]

Einzelnachweise

  1. a b c d Dr. Mahmoud Jaraba. In: Erlangen Centre for Islam and Law in Europe (EZIRE). FAU, abgerufen am 14. November 2025.
  2. a b Mahmoud Jaraba. In: Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung. Abgerufen am 14. November 2025.
  3. Mahmoud Jaraba. In: FAU Forschungszentrum für Islam und Recht in Europa. 21. April 2016, abgerufen am 18. Februar 2026.
  4. a b Mahmoud Jaraba. In: Middle East Institute. Abgerufen am 14. November 2025.
  5. Dr. Mahmoud Jaraba (Archivversion). In: EZIRE. Abgerufen am 14. November 2025.
  6. a b c Paralleljustiz: eine Studie im Auftrag des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz. In: FAU CRIS. Abgerufen am 14. November 2025.
  7. a b c Salafismus: Die Wurzeln des islamistischen Extremismus. In: Bayerische Akademie der Wissenschaften. 24. November 2020, abgerufen am 14. November 2025.
  8. a b Arabisch-türkische Großfamilien: Familienstruktur und „Clankriminalität“. In: Mediendienst Integration. 25. Januar 2023, abgerufen am 14. November 2025.
  9. a b Mahmoud Jaraba. In: Carnegie Endowment for International Peace. Abgerufen am 14. November 2025.
  10. a b c Autor: Dr. Mahmoud Jaraba. In: Belltower.News. Abgerufen am 14. November 2025.
  11. a b Hamas: Tentative March toward Peace. In: Palestinian Center for Policy and Survey Research. Abgerufen am 14. November 2025.
  12. a b Salafismus: Die Wurzeln des islamistischen Extremismus am Beispiel der Freitagspredigten in einer salafistischen Moschee in Deutschland. In: FAU CRIS. Abgerufen am 14. November 2025.
  13. a b c Die Clans aus al-Rashidiya. Arabische Familien und ihre kriminellen Netzwerke. In: C.H. Beck. Abgerufen am 14. November 2025.
  14. Al Jazeera Centre for Studies – Beiträge von Mahmoud Jaraba. In: Al Jazeera Centre for Studies. Abgerufen am 14. November 2025 (arabisch).
  15. Mahmoud Jaraba: Local German Salafists and Saudi Arabia: An Unholy Alliance. In: Journal of Muslims in Europe. 2024, doi:10.1163/22117954-bja10083.
  16. Mahmoud Jaraba: Salafism in Germany: Democracy and Resilience. In: Thomas Jäger, Ralph Thiele (Hrsg.): Handbook of Political Islam in Europe. Springer, Cham 2024, S. 97–112, doi:10.1007/978-3-031-46173-6_6.
  17. Mahmoud Jaraba: The Practice of Khul in Germany: Pragmatism versus Conservativism. In: Islamic Law and Society. Band 26, 2019, doi:10.1163/15685195-02612A01.
  18. Mahmoud Jaraba: Khulʿ in Action: How Do Local Muslim Communities in Germany Dissolve an Islamic Religious-Only Marriage? In: Journal of Muslim Minority Affairs. Band 40, 2020, S. 26–47, doi:10.1080/13602004.2020.1737414.
  19. Mahmoud Jaraba: Problems Relating to Archiving Nikah Documents in Germany’s Arab Mosques. In: Journal of Muslims in Europe. Band 11, 2022, S. 315–332, doi:10.1163/22117954-bja10061.
  20. Mahmoud Jaraba: The nexus of women and ‘Clan Crime’: unravelling the dynamics and constraints. In: Trends in Organized Crime. 2024, doi:10.1007/s12117-024-09530-8.
  21. Mahmoud Jaraba: 'Clan Crime' in Germany: Migration Politics, Socio-Economic Conditions, and Intergenerational Transmission of Criminal Behavior. In: Hans Nelen, Dina Siegel (Hrsg.): Organized Crime in the 21st Century. Springer, Cham 2023, S. 85–101, doi:10.1007/978-3-031-21576-6_6.

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