Großer Muntanitz

Großer Muntanitz
Der Große Muntanitz vom Gradötz aus gesehen, davor das Gradötzkees (Gletscherstand Juli 2022), links der Kleine Muntanitz, rechts der Muntanitzpalfen, vorn mittig der Gradötzsattel (Silesia-Höhenweg Sudetendeutsche Hütte - Rudolfshütte)
Der Große Muntanitz vom Gradötz aus gesehen, davor das Gradötzkees (Gletscherstand Juli 2022), links der Kleine Muntanitz, rechts der Muntanitzpalfen, vorn mittig der Gradötzsattel (Silesia-Höhenweg Sudetendeutsche Hütte - Rudolfshütte)
Höhe 3232 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Granatspitzgruppe
Dominanz 5,5 km → Eiskögele
Schartenhöhe 717 m ↓ Kalser Tauern[1]
Koordinaten 47° 4′ 25″ N, 12° 35′ 20″ OKoordinaten: 47° 4′ 25″ N, 12° 35′ 20″ O
Großer Muntanitz (Alpen)
Großer Muntanitz (Alpen)
Erstbesteigung 2. September 1871 durch Arthur von Schmid mit Führer Thomas Groder
Normalweg Karl-Schöttner-Weg
Besonderheiten Höchster Berg der Granatspitzgruppe

Der Große Muntanitz ist ein 3232 m ü. A.[2] hoher Berg in der Granatspitzgruppe der Hohen Tauern in Österreich. Der Gipfel befindet sich ca. 9 km Luftlinie nordwestlich von Kals in Osttirol im Muntanitzkamm, der Grenzlinie zu Matrei in Osttirol, und ist die höchste Erhebung der Granatspitzgruppe. Der markierte Normalanstieg von der Sudetendeutschen Hütte ist bei schneefreien und trockenen Verhältnissen relativ einfach zu begehen. Bei entsprechendem Wetter kann man vom Gipfel aus einen schönen Ausblick in die umgebende Bergwelt, besonders zum Großglockner im Osten sowie in die Venedigergruppe im Westen genießen.

Lage und Anstieg

Großer Muntanitz (Granatspitzgruppe)
Großer Muntanitz (Granatspitzgruppe)
Lage in der Granatspitzgruppe (oben)
und innerhalb der Alpen (rechts).

Der markierte Normalanstieg (Karl-Schöttner-Weg) führt in ca. 2,5 Stunden von der Sudetendeutschen Hütte (2656 m ü. A.) zuerst über grasige Hänge später dann durch ein sandiges Kar in nördlicher Richtung aufwärts zu den so genannten Wellachköpfen, dann über diese oberhalb des Bachtrögerkees auf dem relativ breiten Rücken weiter und über eine blockige etwas ausgesetzte Passage bis vor den Gipfelaufbau des Kleinen Muntanitz (3192 m ü. A.). Nun an dessen westlicher Flanke ausgesetzt durch eine seilversicherte Rinne abkletternd (I+) und später querend (Stahlseil; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich) in einen flachen Sattel zwischen dem Muntanitzkees und dem Gradötzkees, das so genannte Kampl (3129 m ü. A.) und weiter über den einfachen Schutthang zum Gipfel des Großen Muntanitz.

Muntanitzkees (links), Großer Muntanitz (Mitte), Muntanitzpalfen (rechts) und Gradötzkees (rechts), hinten rechts die Glocknergruppe mit dem Großglockner, gesehen vom Gipfel des Kleinen Muntanitz

Literatur und Karte

Commons: Großer Muntanitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Eberhard Jurgalski: Complete table of summits in the Alps separated by 590 metres of re-ascent (Memento vom 28. September 2017 im Internet Archive), 12. Dezember 2008.
  2. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen Österreich: Muntanitz auf der Austrian Map online (Österreichische Karte 1:50.000).

Content Disclaimer

Informasi ini disarikan dari Wikipedia dan disajikan kembali untuk tujuan edukasi. Konten tersedia di bawah lisensi CC BY-SA 3.0. Kami tidak bertanggung jawab atas ketidakakuratan data yang bersumber dari kontribusi publik tersebut.

  1. The information displayed on this website is sourced in part or in whole from Wikipedia and has been adapted for the purpose of restating it. We strive to provide accurate and relevant information, however:
  2. There is no guarantee of absolute accuracy. Wikipedia is an open, collaborative project that can be edited by anyone, so information is subject to change.
  3. It is not intended to constitute professional advice. The content displayed is for informational and educational purposes only. For important decisions (e.g., medical, legal, or financial), please consult a professional.
  4. Content copyright. Wikipedia is licensed under the Creative Commons Attribution-ShareAlike License (CC BY-SA). This means that content may be reused with appropriate attribution and shared under a similar license.
  5. Responsible use. Any risk arising from the use of information from this website is entirely the responsibility of the user.