Zur Löschdiskussion. Begründung: Ursprünglich ein Löschantrag aus dem Jahr 2022 mit LAE. Damals blieb aber die Frage des Kollegen Emeritus letztlich unbeantwortet, die ich gerne nochmal aufwerfen möchte, weil er es selbst nicht mehr tun kann und weil sie mir doch plausibel erscheint: … weil die RKBK eigentlich nicht erfüllt sind: Es sei denn, man betrachtet die Regionalpreise (sind ja nicht sehr hoch dotiert), die nicht-umfangreichen Kataloge (darunter das eines heimatkundlichen Museums, dem Stadtmuseum Groß-Gerau) und ausschließlich lokale und regionale Aufmerksamkeit schon für WP-relevanzstiftend. Waren wir in solchen Fällen nicht eigentlich gegen die Aufnahme? Viele Grüße, Aschmidt (Diskussion) 23:28, 27. Jan. 2025 (CET)
Winter studierte von 1979 bis 1984 Malerei an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Thomas Bayrle, Ernst Caramelle, Raimer Jochims und Hermann Nitsch. 1993 wurde Winter von der Städelschule der Titel eines Meisterschülers verliehen. Seit 1995 ist er Mitglied der Darmstädter Sezession. Winters Werk orientiert sich seit Mitte der 1990er Jahre an der Tradition der Farbfeldmalerei, die sich aus dem Abstrakten Expressionismus in den USA entwickelte. Ihre Hauptvertreter sind Mark Rothko, Barnett Newman und Clyfford Still. Vertretern dieser Richtung, die oft auch als „Essentielle Malerei“ bezeichnet wird, geht es darum, eine „reine“ Malerei mit einer ruhigen, kontemplativen Wirkung zu schaffen. Winter ist es wichtig, mit seinen Bildern dem „Lauten“ der Gegenwart etwas Kontemplatives entgegenzusetzen. Es ist eine über die Zeit gewachsene Malerei. Künstlerische Intention trifft auf „geplanten“ Zufall.[1]
↑Brigitta Amalia Gonser: Gerd Winter – Farbfelder In: FeuilletonFrankfurt. Das Magazin für Kunst, Kultur & LebensArt, Frankfurt am Main 2019 ([1]).
↑Claus K. Netuschil: Gerd Winter. Bekenntnis zur Farbe. In: Eine Milchstraße voller Einfälle. 40 Jahre Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis des Landkreises Darmstadt-Dieburg für bildende Kunst und Literatur. Darmstadt 2019, S. 36–38 (Digitalisat).