Agent Zeta
| Film | |
| Titel | Agent Zeta |
|---|---|
| Originaltitel | Zeta |
| Produktionsland | Spanien |
| Originalsprache | Spanisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 133 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Fonte Films |
| Stab | |
| Regie | Dani de la Torre |
| Drehbuch |
|
| Produktion | Pablo Isla |
| Kamera | Josu Inchaustegui |
| Schnitt | Juan Galiñanes |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
Agent Zeta[1] (Originaltitel Zeta) ist ein spanischer Spielfilm aus dem Jahr 2026 mit Mario Casas und Mariela Garriga. Regie führte bei dem Action-Spionagethriller Dani de la Torre, der gemeinsam mit Oriol Paulo und Jordi Vallejo das Drehbuch schrieb.[1][2]
Handlung
Nachdem vier ehemalige spanische Spione an Botschaften in Bangkok, Panama-Stadt, New York City und Tokio ermordet wurden, findet der spanische Geheimdienst Centro Nacional de Inteligencia (CNI) heraus, dass die Opfer vor 37 Jahren an der Operation Ciénaga in Kolumbien beteiligt waren. Ein fünfter Beteiligter der Operation, der den Namen Salvador Ancares benutzt und der Botschaft in Tallinn zugeteilt ist, hat die Mordserie überlebt.
Jesús Bao, der unter dem Decknamen Iago Zeta operiert, wird von seiner Vorgesetzten Elena Faron vom CNI beauftragt, Ancares ausfindig zu machen. Ancares soll dabei helfen, herauszufinden, wer die anderen Spione getötet hat. Außerdem nimmt sie an, dass nicht Eric Baena Lopéz, sondern Ancares der Vater von Iago ist. Eric Baena war vor 34 Jahren gestorben, als Iago noch ein Baby war. In Tallinn findet Zeta im Haus von Ancares GPS-Koordinaten, später wird er von einem Motorrad verfolgt. Die Fahrerin stellt sich als Salomé Suárez aus Kolumbien vor, die unter dem Decknamen Alfa arbeitet. Elena weist Alfa an, mit Zeta von der Dirección Nacional de Inteligencia (DNI) im aktuellen Fall zusammenzuarbeiten. Die GPS-Koordinaten führen zum Grab von Eric Baena Lopéz in Rio de Janeiro, wo Ancares Eric Baena beerdigt hatte. Von dort wird Zeta entführt und zu Ancares gebracht.
Von ihm erfährt Zeta, dass die Operation auf dem Anwesen La Ciénaga bei Medellín durchgeführt wurde, wo Teo Furiase, genannt der Zorn Gottes, lebte. Er hatte Beziehungen zu Politikern in ganz Lateinamerika sowie zu dem Kokaindealer Sito Baltar. Der wiederum hatte Verbindungen zu Asier Zabaltier, genannt Tirapu, einem Mitglied der baskischen Terrororganisation Euskadi Ta Askatasuna (ETA). Nach einem Massaker, für das Tirapu verantwortlich war, wollte ihn die Regierung eliminieren. Die ETA brachte ihn daraufhin nach Kolumbien. Sito wurde von der FARC beschützt, die mit der ETA hinsichtlich Waffen und Ausbildung kooperierte. Bei der Operation Ciénaga sollten Teo Furiase, Sito Baltar und Asier Zabaltier gemeinsam ausgeschaltet werden. Die Operation geriet außer Kontrolle und es wurde ein Blutbad mit 20 Toten und Dutzenden Verletzten, darunter auch unbeteiligte Zivilpersonen, angerichtet, für das Ancares die Verantwortung übernimmt. Im aktuellen Fall könnte ein Angehöriger der drei Kriminellen der Täter sein, der sich für die Operation rächen wollte, möglicherweise Esteban Furiase, Sohn und Erbe von Teo.
Zeta und Alfa bringen Ancares nach Bogotá zur Zentrale des DNI. In seinem Hotelzimmer trifft Zeta auf Marlon, Vivi und Flaco, die für Ancares arbeiten. Beim DNI eröffnet Ancares, dass er früher Eric Baena Lopéz hieß. Alfa bringt einen weiteren Agenten mit dem Codenamen Casiel in Spiel. Ancares offenbart Elena, dass hinter Casiel Zetas Mutter Pilar steckt, die mittlerweile ein Pflegefall ist und damals Sara Varela und später Ana Vázquez hieß. Offiziell fordert er vom DNI im Austausch für die Identität von Casiel die Auslieferung von Esteban Furiase. Die DNI führt daher auf La Ciénaga eine weitere Operation durch, bei der Alfa Esteban Furiase tötet und über 15 Menschen ums Leben kommen. Sie behauptet, in Notwehr gehandelt zu haben. Sara Varelas Vater war einer der von Tirapu getöteten Polizisten, sie wurde nach Kolumbien geschickt, um über Teo Furiase an Tirapu heranzukommen. Nachdem die Operation Ciénaga schiefgelaufen war, wurden die Namen von Ancares und Sara geändert und deren Tod vorgetäuscht. Während Ancares weiterhin im Geheimdienst tätig blieb, schied Sara aus dem Dienst aus.
Auf einer Militärbasis wird Ancares von einem Scharfschützen angeschossen, der von Alfa beauftragt wurde. Nachdem er den Schuss abgefeuert hat, tötet sie ihn, um ihre Spuren zu verwischen. Zeta kehrt nach Spanien zu seiner Mutter zurück. Dort dringt in der Nacht Alfa bewaffnet ins Haus ein. Sie wollte alle sechs an der Operation beteiligten Agenten töten. Dafür hatte sie Esteban Furiase benutzt, den sie ermordete, damit er sie nicht bei der DNI verraten konnte. Alfa, die eigentlich Ainara heißt, war damals ein Kind, dessen Eltern bei dem von Ancares und Sara verursachten Massaker ums Leben gekommen waren. Die kleine Ainara musste die Ermordung ihrer Eltern mitansehen. Alfa wird von Zeta angeschossen und ins Krankenhaus gebracht. Zeta findet einen Brief seiner Mutter, in dem sie ihm die Wahrheit über ihre Vergangenheit und seinen Vater beichtet. Schließlich stellt sich heraus, dass Ancares das Attentat durch den von Alfa beauftragten Scharfschützen überlebt hat.
Synchronisation
Die deutsche Synchronisation übernahm die Elbgorilla Synchro GmbH. Das Dialogbuch schrieb Felix Stackfleth, die Dialogregie führte Oliver Böttcher.[3]
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher[3] |
|---|---|---|
| Agent Zeta | Mario Casas | David Berton |
| Alfa | Mariela Garriga | Runa Pernoda Schaefer |
| Ancares | Luis Zahera | Achim Buch |
| Ancares (jung) | Pablo Álvarez | Lino Böttcher |
| Andreia | Sheyla Fariña | Cornelia Prescher |
| Andresito | Javier Ortiz | Janek Schächter |
| Anita | Ana Verónica Schultz | Elisa Pioch |
| Baltar | Federico Pérez Rey | Oliver Warsitz |
| Celia Maestre | Sarah Cafaro | Freya Trampert |
| Diana | Cristina Umaña | Kristina von Weltzien |
| Elena | Nora Navas | Traudel Sperber |
| Flaco | David Vitterni | Nilz Bessel |
| Landa | Ricardo de Barreiro | Volker Hanisch |
| Maka Karlsson | Amanda Goldsmith | Caroline Pischel |
| Teo Furlase | Juan Oñatibia | Frank Logemann |
| Vivi | Luisa Vides | Selina Böttcher |
| Marlon | Christian Tappan | Nicolas König |
Produktion und Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden vom 4. September bis zum 28. Dezember 2024 in Spanien und Estland statt. Drehorte waren Monforte de Lemos und Tallinn. Der Film wurde von Fonte Films produziert, als Produzent fungierte Pablo Isla.[2]
Die Kamera führte Josu Inchaustegui, die Montage verantwortete Juan Galiñanes und das Casting Yolanda Serrano und Eva Leira. Den Ton gestaltete Jan Andersson und das Kostümbild Clara Bilbao.[2]
Veröffentlichung
Ein deutschsprachiger Trailer wurde im Februar 2026 veröffentlicht.[4] Auf Prime Video erschien der Film am 20. März 2026.[1][4]
Rezeption
Oliver Armknecht vergab auf film-rezensionen.de sechs von zehn Punkten. Der klassische Spionagethriller mit diversen Wendungen und abwechslungsreichen Settings erfülle insgesamt seinen Zweck solide. Angesichts der talentierten Beteiligten hätte man aber mehr erwarten dürfen.[5]
Weblinks
- Agent Zeta bei IMDb
- Agent Zeta in The Movie Database
- Zeta auf amazonmgmstudios.com
- Agent Zeta auf kinoundco.de
Einzelnachweise
- ↑ a b c Agent Zeta. In: filmstarts.de. Abgerufen am 2. März 2026.
- ↑ a b c Agent Zeta bei crew united, abgerufen am 2. März 2026.
- ↑ a b Agent Zeta (2026). In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 25. März 2026.
- ↑ a b Agent Zeta: Mario Casas im rasanten Trailer zum neuen Spionage-Thriller. In: kinofans.com. Abgerufen am 2. März 2026.
- ↑ Oliver Armknecht: Agent Zeta. In: film-rezensionen.de. 21. März 2026, abgerufen am 22. März 2026.
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